VG-Wort
Die Domain Spielfilm.de verwendet Cookies für funktionale und analytische Zwecke. Durch die Nutzung unserer Seite erklärst Du Dich damit einverstanden. Weitere Cookie-Informationen findest Du hier.

Ok, einverstanden!

oder

Kritik: Ohne Worte (2001)


Die gute Nachricht zuerst: Wer über 20 ist und „Ein Fisch namens Wanda“ oder Filme von Woody Allen lustig findet, der darf zu Hause bleiben. Alle anderen unter zwanzig mit einem Faible für schmierige Witze unterhalb der Gürtellinie, die „Verrückt nach Mary“ großartig und „American Pie“ für den einzig wahren Film des Jahrhunderts halten, und die an einem Samstag Abend wirklich rein gar nichts mit sich anzufangen wissen, die dürfen, wenn es denn sein muss, rein gehen.

Aber nur um sich eine ganz schwache Komödie der Farrelly-Brüder anzusehen. Farrelly? War da nicht mal was? Doch. Aber vor ein paar Jahren führten Peter und Bobby noch Regie und schrieben die Witze selbst. Dieses Mal engagierten sie ein Autorenteam, dem sie ihre beiden Lieblingswitze diktierten („Hey, und dann wollen wir, dass der Typ der Kuh auf den Arsch haut... und sein Arm drin stecken bleibt! Woah!“) und ließen sie bei der Ausarbeitung einer interessanten Geschichte allein. Halt! Interessante Geschichte? In einer Komödie? Stimmt, das muss nicht zwingend zusammen kommen. Aber dann müssen zumindest die Pointen sitzen, die Witze das Publikum vom Hocker reißen und der Film den Zuschauer fesseln. Damit er keinen Augenblick Zeit hat, darüber nachzudenken, welchen Schwachsinn er sich gerade ansieht. Doch gerade die letzte Stunde(!) ist schwer zu ertragen. Die dämlichen Witze werden so belanglos und unspannend aneinandergereiht, dass es schwer fällt, das Kino nicht vorzeitig zu verlassen.

Dieser Film ist ein schlaffer Abklatsch von „Verrückt nach Mary“. Es ist zu bezweifeln, dass sich Chris Klein (Gilly) und Heather Graham (Josephine) mit ihrer Rollenwahl in diesem C-Movie einen großen Gefallen getan haben.






Spielfilm.de-Mitglied werden oder einloggen.