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Der kleine Eisbär (2001)

Der aufwendigste deutsche Zeichentrickfilm aller Zeiten. Mit ruhiger Poesie wurde die Kinderbuchfigur von Hans de Beer sehenswert zum Leben erweckt. Die Handlung besteht dabei aus einem Potpourri bekannter "Kleiner Eisbär"-Geschichten...User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 4.3 / 5

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Nach den Kinderbüchern von Hans de Beer erzählt der Zeichentrickfilm die Geschichte des kleinen Eisbären Lars. Ihm wird der Umgang mit seinem besten Freund Robby, der Robbe verboten, doch heimlich treffen sich die beiden und träumen von fernen Ländern, wo man immer zusammen spielen darf. Mit weiteren Freunden, wie Pieps der Schneegans, Orca dem Wal und dem kleinen Eskimomädchen Manili erlebt Lars seine Eisbärenkindheit und jede Menge Abenteuer. Als ein Fischfangschiff ihren Lebensraum und vor allem ihre Freunde und Familien bedroht, müssen die Tierkinder zusammenhalten, um das große schwarze Ungeheuer zu bekämpfen...

Filmkritik

78 Minuten lang können Kinder in eine phantasievolle Pastellwelt eintauchen, um den turbulenten Abenteuern von Lars dem Eisbär beizuwohnen. Auch wenn die Geschichten kaum Neues bieten, da es sich um eine lose Zusammenstellung aus den berühmten Büchern von Hans de Beer handelt, bietet "Der kleine Eisbär" genau die putzig-niedliche Unterhaltung, die man von dem tapsigen Gesellen erwartet. Da trottet das weiße Pelzknäuel durch eine unwirtliche Landschaft aus Eis und Schnee, während es die Welt entdeckt. Dabei überwindet unser kleiner Held pädagogisch wertvoll Handlungsschranken, wenn er sich mit einer Robbe anfreundet. Schließlich weiß jeder, dass Robben und Eisbären nicht unbedingt auf Du und Du miteinander sind. Leicht verdaulich unterweist das Werk so unsere lieben Kleinen in Werten wie Toleranz. Dies geschieht geschickterweise nicht in plumpen moralinsauren Einzelsequenzen, sondern ergibt sich geradezu natürlich aus der Handlung. Dadurch erscheint Toleranz wie eine Selbstverständlichkeit und nicht wie eine kompliziert zu erlernende Fähigkeit. Visuell schließt sich "Der kleine Eisbär" an die ebenfalls bekannten "Der kleine Eisbär"-Kurzfilme aus der "Sendung mit der Maus" an, wobei für das Kinoformat tricktechnisch aufgerüstet wurde. Um die 300 Beteiligte arbeiteten dann auch über zwei Jahre an der Entstehung dieses aufwendigen Zeichentrickspektakels. "Der kleine Eisbär" steht für süße Unterhaltung, in die moralische Werte geschickt eingewoben werden, ohne gleich den Zeigefinger drohend nach oben zu recken. Ein unterhaltsamer Spass, dessen Wirkung sich unsere kleinen Racker kaum entziehen können.




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Land: Deutschland
Jahr: 2001
Genre: Animation
Länge: 78 Minuten
FSK: 0
Kinostart: 04.10.2001
Regie: Piet de Rycker, Thilo Rothkirch
Darsteller: Mijail Verona, Maximilian Artajo, Jochen Busse
Verleih: Warner Bros.

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