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Der kleine Eisbär
Der kleine Eisbär
© Warner Bros.

Kritik: Der kleine Eisbär (2001)


78 Minuten lang können Kinder in eine phantasievolle Pastellwelt eintauchen, um den turbulenten Abenteuern von Lars dem Eisbär beizuwohnen. Auch wenn die Geschichten kaum Neues bieten, da es sich um eine lose Zusammenstellung aus den berühmten Büchern von Hans de Beer handelt, bietet "Der kleine Eisbär" genau die putzig-niedliche Unterhaltung, die man von dem tapsigen Gesellen erwartet. Da trottet das weiße Pelzknäuel durch eine unwirtliche Landschaft aus Eis und Schnee, während es die Welt entdeckt. Dabei überwindet unser kleiner Held pädagogisch wertvoll Handlungsschranken, wenn er sich mit einer Robbe anfreundet. Schließlich weiß jeder, dass Robben und Eisbären nicht unbedingt auf Du und Du miteinander sind. Leicht verdaulich unterweist das Werk so unsere lieben Kleinen in Werten wie Toleranz. Dies geschieht geschickterweise nicht in plumpen moralinsauren Einzelsequenzen, sondern ergibt sich geradezu natürlich aus der Handlung. Dadurch erscheint Toleranz wie eine Selbstverständlichkeit und nicht wie eine kompliziert zu erlernende Fähigkeit. Visuell schließt sich "Der kleine Eisbär" an die ebenfalls bekannten "Der kleine Eisbär"-Kurzfilme aus der "Sendung mit der Maus" an, wobei für das Kinoformat tricktechnisch aufgerüstet wurde. Um die 300 Beteiligte arbeiteten dann auch über zwei Jahre an der Entstehung dieses aufwendigen Zeichentrickspektakels. "Der kleine Eisbär" steht für süße Unterhaltung, in die moralische Werte geschickt eingewoben werden, ohne gleich den Zeigefinger drohend nach oben zu recken. Ein unterhaltsamer Spass, dessen Wirkung sich unsere kleinen Racker kaum entziehen können.





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