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Kritik: Disneys Große Pause (2000)


Die große Pause besitzt eine magische Kraft für alle Schüler, da sie die Zeit ist, wo sich in der Schule ihr anarchischer Geist in Form von Streichen, wilden Spielen und blankem Unsinn seinen Raum bricht. Ging es in der Zeichentrickserie genau um diesen Freiraum erweitert sich in Spielfilmlänge konsequenterweise der Zeitraum zu den Sommerferien. Ein einsamer Schüler verbringt seine Freizeit nach dem bejubelten letzten Schultag zu Hause, während alle Freunde in unterschiedlichen Sommercamps (Weltraum-, Baseball-, Militärcamp, etc.) ihren Spaß haben. Vor lauter Langeweile beobachtet das aufgeweckte Bürschchen sogar die Schule, wobei er Seltsames feststellen muss. Finstere Gestalten bewachen den Eingang und grüne Strahlen dringen von einer Abschussvorrichtung bis ins Weltall. Da die Polizei seine Beobachtungen nicht glauben will, trommelt er die Freunde aus den Camps zusammen. Gemeinsam kommen sie schnell einer Verschwörung um den ehemaligen Schuldirektor auf die Spur, der nichts Finstereres im Sinn hat, als die Sommerferien abzuschaffen.

„Disneys Die große Pause“ überträgt die Anarchie der Serie auf das turbulente Action-Abenteuer in den Sommerferien. Wie im TV-Format spielt die Welt der Kinder die Hauptrolle. Sie sind es, die die Machenschaften aufdecken, während alle Erwachsenen zunächst nichts davon glauben wollen. Auf sich allein gestellt bekämpfen die Schüler mit großem Einfallsreichtum – unter anderem spielen Wasserbomben und Farbpistolen eine Rolle –den hinterhältigen Plan. Dabei überwindet der Film die ursprüngliche Weltsicht von einem eigenen Universum der Kinder, das sich völlig von dem Erwachsenen isoliert hat, indem er das verbindende Element der Sommerferien einführt. An den Spaß während dieser Zeit erinnern sich auch noch die Älteren, so dass eine schöne, versöhnliche Note ins Geschehen einzieht.





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