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Kritik: Alles über Adam (1999)


Wieder einmal ein Film, dessen Titel so gut wie nichts sagt und deshalb in seiner Beliebigkeit wohl kaum den Zuschauer in die Kinos locken wird. Was schade ist. Zumindest für den weiblichen Teil des Publikums. „Alles über Adam“ ist ein Frauenfilm der netteren Sorte, ohne allerdings auf die Tränendrüse zu drücken, um das mal vorweg zu nehmen.

Was zunächst wie ein neuer Kate Hudson-Film aussieht, entpuppt sich als nette „Familien“-Komödie mit einem guten Schauspielerensemble, aus dem Hudson nicht wirklich hervor sticht. Ihre Rolle als Lucy ist dann doch zu harmlos geraten, bietet ihr aber die Möglichkeit, sich erschreckend süß und verführerisch zu geben: Die jüngere Cameron Diaz an einem ihrer witzigen Tage. Lucys Schwestern zeigen nicht nur in der Liebe Varianten auf, sondern auch in Persönlichkeit und Charakter: Die eine so verklemmt, dass sie nur hysterisch werden kann, die andere um so zurückhaltender und nuancierter gespielt. Wunderbar.

Das wirklich Bewundernswerte an diesem Film ist, dass es Stuart Townsend schafft, niemals die Gunst des Zuschauers zu verlieren. Egal wie viel und wen er betrügt, der Zuschauer sitzt und genießt und findet alles richtig, was dort oben auf der Leinwand an Betrügereien und Lüge passiert. Liegt es daran, dass Townsend die Herzen der weiblichen Zuschauer schnell erobert? Dass die Männer auch zu gerne einmal in seine Rolle schlüpfen wollen? Oder daran, dass der Film auf sympathische und witzige Art ein nettes Geschichtchen erzählt, das einfach nur gut ausgehen kann?





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