oder

13 Geister (2001)

Thirteen Ghosts

US-Schocker aus der Schmiede der "Haunted Hill"-Macher. Wieder geht es um ein Haus mit Eigenleben und fürchterlichen Geistern, die den Bewohnern ans Leder wollen. Die gute Ausstattung kann den Mangel an Spannung, Witz und - äh - Geist nicht weUser-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 2.3 / 5

Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 4 Besucher eine Bewertung abgegeben.


Der verwitwete Arthur Kriticos und seine Kinder Kathy und Bobby können ihr Glück kaum fassen: Ihr exzentrischer Onkel Zyrus hat ihnen ein riesiges Haus vererbt, ein Stück moderne Architektur aus Stahl und Glas. Doch kaum beginnen sie, ihr neues Heim zu erkunden, müssen sie feststellen, dass das Haus ein gefährliches Eigenleben führt: Wände bewegen sich wie von Geisterhand und halten die Bewohner eingeschlossen - im Haus treiben mächtige, rachsüchtige Kreaturen ihr Unwesen. Als die Familie mit Hilfe eines Hellsehers versucht, dem Spuk ein Ende zu bereiten, tritt zu Tage, dass das Haus ein einziges labyrinthisches Rätsel ist, von dessen Lösung Leben oder Tod abhängt.

Filmkritik

Als "Haunted Hill" die von den Großproduzenten Robert Zemeckis/Joel Silver eingeleitete Remakeserie alter William-Castle-Filme eröffnete, gab es mit teurer Austtattung und (gewollter) Schludrigkeit den Rahmen vor, an den sich auch der zweite Teil "13 Geister" hält, der auf "Das unheimliche Erbe" von 1960 basiert. Eine primitive Rahmenhandlung verschleißt die ehrbaren Charaktermimen F. Murray Abraham und Tony Shalhoub, während Nervensäge Matthew Lillard zu Hochform aufläuft und hemmungslos chargiert. Vom vielbesungenen Charme des Trash ist mit weiteren unglücklichen Fügungen nichts zu spüren. Die Story und ihre holprige Ausführung, zahllose alberne Dialoge und schlechter Humor grenzt an Beleidigung. Wenigstens kann sich das Produktionsdesign, namentlich ein verwinkeltes Glasinterieur, sehen lassen. Die gelungenen Masken der rabiaten Untoten erinnern auf allzu direkte Art an Klassiker wie "Hellraiser" oder "Tanz der Teufel" oder ganz einfach an die Psychopaten-Combo "Slipknot". Ständige (wahllos eingestreute) Schockmomente und hoher Kunstblutverbrauch rechtfertigen immerhin für unverzagte Fans einen Kinobesuch.




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Land: USA
Jahr: 2001
Genre: Horror
Länge: 91 Minuten
FSK: 16
Kinostart: 17.01.2002
Regie: Steve Beck
Darsteller: Tony Shalhoub, Embeth Davidtz, Matthew Lillard
Verleih: Columbia TriStar

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