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Kritik: 13 Geister (2001)


Als "Haunted Hill" die von den Großproduzenten Robert Zemeckis/Joel Silver eingeleitete Remakeserie alter William-Castle-Filme eröffnete, gab es mit teurer Austtattung und (gewollter) Schludrigkeit den Rahmen vor, an den sich auch der zweite Teil "13 Geister" hält, der auf "Das unheimliche Erbe" von 1960 basiert. Eine primitive Rahmenhandlung verschleißt die ehrbaren Charaktermimen F. Murray Abraham und Tony Shalhoub, während Nervensäge Matthew Lillard zu Hochform aufläuft und hemmungslos chargiert. Vom vielbesungenen Charme des Trash ist mit weiteren unglücklichen Fügungen nichts zu spüren. Die Story und ihre holprige Ausführung, zahllose alberne Dialoge und schlechter Humor grenzt an Beleidigung. Wenigstens kann sich das Produktionsdesign, namentlich ein verwinkeltes Glasinterieur, sehen lassen. Die gelungenen Masken der rabiaten Untoten erinnern auf allzu direkte Art an Klassiker wie "Hellraiser" oder "Tanz der Teufel" oder ganz einfach an die Psychopaten-Combo "Slipknot". Ständige (wahllos eingestreute) Schockmomente und hoher Kunstblutverbrauch rechtfertigen immerhin für unverzagte Fans einen Kinobesuch.




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