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Crime is King (2000)

3000 Miles to Graceland

Fünf Bankräuber rauben in diesem US-Thriller als Elvis-Imitatoren ein Casino aus. Weiterer Flop aus Kevin Costners ehemaliger Karriere, noch vor "Im Zeichen der Libelle" gedreht. Temporeiches, aber inhaltsleeres und brutalesGeballer...User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse ??? / 5

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Während der Internationalen Elvis-Woche in Las Vegas überfallen fünf Elvis-Imitatoren mit Maschinenpistolen in ihren Gitarrenkoffern das Riviera-Casinohotel. Den Coup haben sich die Ex-Knackis Michael Zane und Murphy ausgedacht. Sie sacken 3,2 Millionen Dollar ein, hinterlassen im Hotel ein blutiges Schlachtfeld und entkommen per Helikopter vom Dach des Hochhauses. Murphy will die Beute jedoch nicht teilen, er schießt die Komplizen nieder. Nur Michael überlebt den Mordrausch und flieht mit dem Geld. Dabei klebt Kellnerin Cybil wie eine Klette an ihm, nach einer gemeinsamen Liebesnacht träumt sie von einem besseren Leben. Aber auch Murphy bleibt Michael auf den Fersen, und die Marshals sind hinter beiden her...

Filmkritik

Lange Zeit lieblos verschoben, startet dieses satte Guilty Pleasure für Freunde galliger Actionkrimis, um als derbe Variante von "Ocean's Eleven" zu laufen, obwohl der fulminante Debütfilm Demian Lichtensteins in den USA lange vor Steven Soderberghs poppigen Remake im Kino lief. Mit emsigem Enthusiasmus führt Lichtenstein eine protzige Besetzung in einen doppelbödigen Plot aus der schwarzhumorigen Tarantino-Schule, in dem jeder jedem trickreich eine Millionenbeute von einem dreist-brutalen Casino-Raubzug abzujagen versucht. Aus den Elvis-Verkleidungen wächst ein famos trashiger Humor, der eine rüd-maskuline Anti-Haltung transportiert und in Verbindung mit zynischen Sprüchen und schießfreudigen Gangstern hier zu Lande sicherlich unbedarfte Moralisten abschrecken wird. Munter sammeln sich alle Klischees derartiger Filme, Sex, Gewalt, Verrat, werden aber sowohl mit angenehm unernstem Augenzwinkern, als auch Engagement vor und hinter der Kamera, wettgemacht. Dem sonst unerträglich braven Kevin Costner scheint sein Ausflug als Bad Guy einigen Spaß gemacht zu haben und allein sein famoser Widerling rechtfertigt den Besuch. Das selbstbewusst inszenierte Roadmovie im Indie-Look rundet seinen Crime-Cocktail mit einer leicht sentimentalen Liebesgeschichte ab, schlägt aber im letzten Drittel merklich über die Stränge. Dann versinken Logik und Plausibilität in einem Wust an Wendungen, von denen es einige zu viel gibt. Unterhaltung ohne große intellektuelle Anstrengung ist aber garantiert.




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Land: USA
Jahr: 2000
Genre: Thriller
Länge: 125 Minuten
Kinostart: 23.05.2002
Regie: Demian Lichtenstein
Darsteller: Kurt Russell als Michael Zane, Kevin Costner als Murphy, Courteney Cox als Cybil Waingrow
Verleih: Warner Bros.

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