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Tomcats (2001)

Tiefpunkt im gerade abflauenden Genre der Ekelkomödien. Peinliche Zoten, widerwärtige "Gags", eine bescheuerte Handlung - ein Film für die Klospülung. Inhaltlich geht es in dieser US-Komödie um das Verkuppeln eines Paares des lieben Geldes wegenUser-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 3.5 / 5

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Die Tomcats ("Kater") sind eine Gruppe partybesessener Freunde, die das Leben in vollen Zügen genießen. Sie besiegeln ihren ausschweifenden Lebensstil mit einer Wette: Der letzte standhafte Junggeselle unter ihnen soll den kompletten Wetteinsatz gewinnen. Sieben Jahre später sind nur noch zwei Tomcats im Rennen: Comiczeichner Michael und Weiberheld Kyle. Nach einer exzessiven Nacht in einem Spielkasino in Las Vegas sieht sich Michael mit einem beträchtlichen Schuldenberg konfrontiert. Seine letzte Rettung: Er muss Kyle dazu bringen, sein Junggesellendasein aufzugeben. Doch der denkt gar nicht daran...

Filmkritik

Witz wurde in den letzten Jahren immer mehr unter der Gürtellinie definiert. Der Höhepunkt ist nun sicherlich "Tomcats", der auch ein anderes, älteres Zielpublikum für sich erschließen will. Nicht nur pubertierende Teens, sondern auch spätpubertierende Twens sollen sich für schlüpfrige Späße und derbe Zoten begeistern. Die hanebüchene Story beinhaltet frauenfeindliche Sprüche und bedient sämtliche Klischees in nicht einmal neuen Variationen. So ist einer der "Höhepunkte" die wilde Jagd nach einem Hoden, quer durch ein Krankenhaus mit natürlich entsprechend unappetitlichem Ausgang. Nun, wer´s mag... Leid tut es nur für Shannon Elizabeth, die nach "American Pie" und "Scary Movie" wirklich etwas Neues hätte versuchen sollen. Irgendwann ist es dann auch für Jungschauspielerinnen zu spät, sich von einem Rollenklischee zu entfernen. Und es ist ja nicht wirklich verlockend, als Ikone des Low-Brow-Jokes zu gelten, oder? Wo "Verückt nach Mary" noch wirklich neu und witzig war, hat sich das Genre mittlerweile überlebt. Fast alles wirkt wie am Reißbrett entworfen, und Regisseur Gregory Poirier schafft es nicht, den Eindruck der Künstlichkeit abzustreifen. Sein Drehbuch verstrickt sich in überflüssigen Nebenhandlungen, was verzeihbar sein könnte – wenn diese witzig wären. Doch oft bleibt bei "Tomcats" das Lachen im Halse stecken: Leider schafft es der Film nicht, konsequent die Grenze zur Albernheit zu meiden. Eben für Spätpubertierende...




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Land: USA
Jahr: 2001
Genre: Komödie
Länge: 92 Minuten
FSK: 16
Kinostart: 05.07.2001
Regie: Gregory Poirier
Darsteller: Jerry O'Connell, Shannon Elizabeth, Jake Busey
Verleih: Senator Film

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