VG-Wort
Die Domain Spielfilm.de verwendet Cookies für funktionale und analytische Zwecke. Durch die Nutzung unserer Seite erklärst Du Dich damit einverstanden. Weitere Cookie-Informationen findest Du hier.

Ok, einverstanden!

oder

Kritik: Tomcats (2001)


Witz wurde in den letzten Jahren immer mehr unter der Gürtellinie definiert. Der Höhepunkt ist nun sicherlich "Tomcats", der auch ein anderes, älteres Zielpublikum für sich erschließen will. Nicht nur pubertierende Teens, sondern auch spätpubertierende Twens sollen sich für schlüpfrige Späße und derbe Zoten begeistern. Die hanebüchene Story beinhaltet frauenfeindliche Sprüche und bedient sämtliche Klischees in nicht einmal neuen Variationen. So ist einer der "Höhepunkte" die wilde Jagd nach einem Hoden, quer durch ein Krankenhaus mit natürlich entsprechend unappetitlichem Ausgang. Nun, wer´s mag... Leid tut es nur für Shannon Elizabeth, die nach "American Pie" und "Scary Movie" wirklich etwas Neues hätte versuchen sollen. Irgendwann ist es dann auch für Jungschauspielerinnen zu spät, sich von einem Rollenklischee zu entfernen. Und es ist ja nicht wirklich verlockend, als Ikone des Low-Brow-Jokes zu gelten, oder? Wo "Verückt nach Mary" noch wirklich neu und witzig war, hat sich das Genre mittlerweile überlebt. Fast alles wirkt wie am Reißbrett entworfen, und Regisseur Gregory Poirier schafft es nicht, den Eindruck der Künstlichkeit abzustreifen. Sein Drehbuch verstrickt sich in überflüssigen Nebenhandlungen, was verzeihbar sein könnte – wenn diese witzig wären. Doch oft bleibt bei "Tomcats" das Lachen im Halse stecken: Leider schafft es der Film nicht, konsequent die Grenze zur Albernheit zu meiden. Eben für Spätpubertierende...




Spielfilm.de-Mitglied werden oder einloggen.