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Swimming Pool - Der Tod feiert mit (2001)

Swimming Pool

Jugendliche feiern des Nachts in einem Hallenbad ihr Abi, bis die erste Leiche auftaucht und es ums Überleben geht. Dieser in Prag gedrehte deutsche Horrorfilm geht dank blöder Dialoge, mieser Darsteller und zusammengeklauter Handlung schwer bUser-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 3.7 / 5

Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 24 Besucher eine Bewertung abgegeben.


Die Schule ist aus, das Abi geschaftt, jetzt kann das wahre Leben anfangen. Aber bevor zwölf Freunde aus der International High School von Prag über die ganze Welt verstreut werden, möchten sie gemeinsam die Party ihres Lebens feiern. Die Idee, im größten Erlebnisbad von Prag eine private Abi-Party zu feiern, ist zwar illegal, aber cool. Was wie "die Nacht der Nächte" beginnt, entwickelt sich aber jäh zum verzweifelten Kampf ums Überleben: Ein mysteriöser maskierter Killer eröffnet die Jagd durch Gänge und Hallen der Anlage. Und er kann nur einer von ihnen sein...

Filmkritik

Die Geschichte vom absolut Bösen, das in Form eines konsequent unfreundlichen Schlitzers (häufig schwarz gekleidet) umgeht und immer da auftaucht, wo es die tapsigen Teenies am wenigsten erwarten, ist ein Klassiker des modernen Horrorfilms. Auch "Swimming Pool – Der Tod feiert mit" erzählt uns erneut das morbide Märchen, um das Böse zu bannen. Die Absolventen einer Privatschule für reiche Gören in Prag feiern jedes Jahr den Abschluss an einem skurrilen Ort. Dieses Jahr bricht man in ein Schwimmbad ein. Was die coolste Pool-Party ihres Leben hätte werden sollen, entwickelt sich aber leider zu einem ungemütlichen Fiasko, da das Böse dummerweise nicht Daheim bleibt, sondern sich am servierten Frischfleisch mit einer langen, scharfen Machete gütlich tut. In den Händen eines Fans, der hinreichend handwerkliches Geschick besitzt, wäre daraus ein spannend-atmosphärischer Genrefilm oder ein selbstironisches Vergnügen geworden. In den Händen Boris von Sychowskis wird daraus aber ein filmischer Offenbarungseid. Nahezu jegliches Geschehen inszeniert er ohne Szenenaufbau. Ständig zeigt der Film die unbedarften Teenies, welche entweder an Sex denken oder zur Abwechslung saufen, um sie kurz darauf vom Killer, der plötzlich aus irgendeiner vorher nicht vorhandenen Ecke zuschlägt, tranchieren zu lassen. Die Gegenwehr der Schlachtbänkler deutet Sychowski ebenfalls nur an. Ohne spannungsfördernde Kameraarbeit oder humorvoll choreographierte Tötungsarten inszeniert, wäre "Swimming Pool" schlicht öde, wenn es nicht den unfreiwilligen Humor gäbe. Mitten im großen Killerterror gesteht zum Beispiel eines der Mädchen einem anderen, dass sie mit deren Freund geschlafen habe. Ähnlich soapigen Unsinn leistet sich das Drehbuch noch mehrmals, so dass an den wenigen besonders dramatisch gedachten Szenen herzhaft gelacht werden kann.




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Land: Deutschland, Tschechien
Jahr: 2001
Genre: Thriller
Länge: 89 Minuten
FSK: 18
Kinostart: 04.10.2001
Regie: Boris von Sychowski
Darsteller: Kristen Miller als Sarah, Elena Uhlig als Carmen, Thorsten Grasshoff als Greg
Verleih: Senator Film

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