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Kritik: Sonny, der Entendetektiv (1998)


Überraschend und erfrischend präsentiert sich »Sonny, der Entendetektiv«, da er sich nicht einfach nur in bekannten Kinderfilmklischees á la Disney tummelt, sondern neue Wege für eine Art Film erschließt, die zu gleichen Teilen Erwachsene wie Kinder anspricht. Die Geschichte ist einfach, märchenhaft, aber auch nicht zu simpel, als das unsere lieben Kleinen sich gleich unterfordert fühlen müssten. Somit ist „Sonny, der Entendetektiv“ der ideale Film, um in eine Welt voller skurriler Einfälle einzutauchen, die in gemächlichem, aber immer noch wunderbar unterhaltsamen Tempo erzählt werden. Für Erwachsene bietet der Film eine Reihe von surrealen Ausflügen in bizarre Bilderwelten, die in ihrer innovativen Farbgestaltung neue, interessante Wege beschreiten. Auf der Ebene der Geschichte bemüht „Sonny, der Entendetektiv“ eine herrlich lakonische Erzählweise, die teilweise an Klassiker der Detektivfiktion erinnert. Die Hauptfigur besitzt mit seiner Liebe zu Wein und Zigaretten Eigenschaften, die das kitschige Bild vom heile-Welt-Film hinreichend hinterfragen. Das ist nicht nur überraschend, sondern auch erfreulich, da auf diese Weise das Genre in neue Dimensionen geführt wird.

„Sonny, der Entendetektiv“ besticht durch eine Vielzahl an zauberhaften Einfällen und eine märchenhafte Story, die sowohl auf Bilder- wie auch Erzählebene mehrfach gebrochen wird.






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