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Schwer verliebt
Schwer verliebt
© 20th Century Fox

Kritik: Schwer verliebt (2001)


Es ist schon eigenartig: als Peter und Bobby Farrelly mit "Verrückt nach Mary" eine wahre Flut von Komödien oberhalb der Ekelgrenze lostraten, hat sich daraus ein regelrechtes Subgenre gebildet. Die neu entstandenen Teenieklamotten wie "American Pie" liefen den Farrellys bezüglich Geschmacklosigkeit und Publikumsbeliebtheit in kurzer Zeit den Rang ab - spätestens jetzt. Dabei ist die Grundidee wieder einmal originell und verheißt ein Fest der Peinlichkeiten. Ein Irrtum. Von eher versprengten Niederträchtigkeiten abgesehen, konzentriert sich "Shallow Hal" (O-Titel) auf einen langatmigen Plot, der zwischen Diskriminierung Dickleibiger und platter Humanismusbotschaft unbeholfen schwankt. Ausgeflippte Gags spielen in der wohl bislang unspektakulärsten Komödie der Brüder nur eine Statistenrolle. Es scheint mehr, als wären sie beide in ihre - nach typisch amerikanischer Art - plumpe Toleranzbotschaft vernarrt: man wartet meist vergeblich auf Tempo, neue schräge Vögel und haarsträubende Situationen. Das etablierte Personal wird bestenfalls variiert und in milderem Licht gezeichnet als in manch grobem Vorgänger.





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