oder

Party Animals (2002)

National Lampoon´s Van WIlder

Das US-Witzblatt "National Lampoon" versucht sich an einer Teenie-Komödie - und tut der Welt damit keinen Gefallen. Die Geschichte über einen Langzeitstudenten, der Meister im Organisieren von Partys ist, ist so witz- wie geschmacklos...User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 3.0 / 5

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Van Wilder ist am Coolidge College voll in seinem Element und wenn es nach ihm ginge, könnte das selbst nach sieben Jahren Studium ewig so weiter gehen. Doch sein Vater sieht das ganz anders und streicht ihm kurzerhand die monatlichen Zuschüsse. Van Wilder muss also eine neue Geldquelle auftun und beschließt, das zu machen, was er am besten kann: Parties organisieren. Schnell macht er sich damit auf dem Campus einen Namen. Die Journalistikstudentin Gwen Pearson hat das zweifelhafte Vergnügen, eine Reportage über Van Wilder schreiben zu müssen. Sie findet ihn alles andere als anziehend und macht sich widerwillig an die Arbeit. Nach und nach wird sie jedoch immer weiter in Van Wilders Party-Welt gezogen, und es kommt wie es kommen muss...

Filmkritik

Wer die Filme des Comedy-Labels "National Lampoon’s" kennt, weiß, dass er sich auf einen Humor einlassen muss, der stets das Unfassbare präsentiert. So macht auch "Party Animals" keine Ausnahme. Die wilde Kreuzung aus einfühlsamer Romanze und völlig überdrehten Witzen, welche auch dem Klamauk nicht abgeneigt sind, überzeugt als meistenteils amüsante Komödie. Das klischeehafte der Grundsituation – Frau verliebt sich in einen Mann, den sie auf Grund einer vorurteilsbelasteten Sicht eigentlich nie kennenlernen wollte, dann aber durch die Umstände dazu gezwungen wird, um schließlich die wahre Natur des Mannes zu entdecken – verschwindet hinter dem Einfallsreichtum.

Vor allem bei der Zeichnung der wilden Partys hat man sich nicht zurückgehalten. Stimmungsvoll und rasant erweckt Regisseur Walt Becker eine Pool-Party oder eine 70er-Party zum Leben. Die Spannungen zwischen den beiden Hauptfiguren ergänzen sich auf diese Weise geschickt mit der jeweiligen Atmosphäre. Sie bestimmt zu einem großen Teil die Handlungsmöglichkeiten der Beiden. Hier besitzt "Party Animals" sein größtes Kapital, wenn er die Spaßgenerations-Attitüde langsam über die aufkommenden Gefühle untergräbt. Die scheinbare simple Oberflächlichkeit verbirgt darunter menschliche Eigenschaften, mit denen sich jeder identifizieren kann.

So nimmt die Komödie in seiner dramaturgischen Form das Klischeehafte des Inhalts auf. Dadurch entsteht ein seltsamer Kommentar, der das Klischee auf interessante Weise reflektiert. Eine Mischung aus Wahrhaftigkeit und Absonderlichkeit ist die Folge.





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Land: USA
Jahr: 2002
Genre: Komödie
Länge: 95 Minuten
FSK: 12
Kinostart: 25.07.2002
Regie: Walt Becker
Darsteller: Curtis Armstrong, Tara Reid, Simon Helberg
Verleih: Constantin Film

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