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666 oder Traue keinem, mit dem du schläfst
666 oder Traue keinem, mit dem du schläfst
© Constantin Film

Kritik: 666 oder Traue keinem, mit dem du schläfst (2000)


Die Geschichte ist alt: "Nur über meine Leiche"- Regisseur Rainer Matsutani greift mit dem typischen "Faust"-Motiv in die Schublade der großen Klassiker und versucht den Stoff mit der Bild-Schickeria der Neuzeit zu kombinieren. Keine schlechte Idee, möchte man meinen. Können sich doch Moshammer, Becker und Co. endlich in der schönen Welt des Kinos verewigen und sich dabei auch noch selbst verkörpern. Allzu schlecht stellen die Promis sich dabei nicht einmal an, leider aber wirken Wortwitz und Ironie in manchen Szenen abgedroschen und vorhersehbar. Langweilig ist der Film allerdings nicht. Bei knapp 92 Minuten Laufzeit kann der Zuschauer in beinahe jeder neuen Szene die schauspielerischen Qualitäten eines anderen VIPs begutachten, ruhender Pol bleiben die Hauptdarsteller: Armin Rohde als Lustmolch Mephisto und Jan Josef Liefers als sympathischer Verlierer Faust bieten ein regelrechtes Feuerwerk an Schauspielkunst. Der Qualitätsunterschied zwischen echten Schauspielern und den Society-Hengsten wird dabei nur allzu deutlich. Was anfangs als nette und amüsante Geschichte beginnt, entwickelt sich gegen Ende des Films leider zu einem Machwerk überzogener Situationskomik, das auch Ralf Bauer mit Charme und blauen Augen nicht mehr retten kann. Die Story des Films driftet ab und endet in regelrechtem Blödsinn. Weniger wäre mehr gewesen. Johannes Bonke




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