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Erkan & Stefan und die Mächte der Finsternis
Erkan & Stefan und die Mächte der Finsternis

Kritik: Erkan & Stefan und die Mächte der Finsternis (2001)


Ob auch dieses deutsche Blödel-Produkt als nicht enden wollende Serie wie "Otto" und "Werner" qualvoll in die Länge gezogen wird? Es steht zu befürchten. Die Luft war zumindest - wie bei den anderen Erwähnten - nach dem ersten Teil entwichen. Vollständig.

Selbst auf "Headnut TV" haben die beiden Pseudo-Proleten bessere Witze zu bieten, als in diesem hanebüchenen Aufguss, der dem neudeutschen Ausdruck "Production Values" Hohn spricht. Auf unterstem Niveau gelingt hie und da ein Lacher, aber selbst die spärlich gestreuten Kalauer ("Ich habe Ereksion!" - "Brauch ich nicht, ich habe Nokia") können nicht den elenden Nerventerror aufwiegen, der durch ein gnadenlos wiederholtes Vorschul-Repertoire an ausgelutschten Ausdrücken hervorgerufen wird. Die ziehen sich wie eine springende Schallplatte durch die gesamte Laufzeit.

Das Tragische ist, dass jede Folge von "Was guckst du?" die Herren Lust und Moosleitner als komödiantisch einfallslose und witzlose Blödel-Amateure entlarven. Genau dieses Esprit und Authentizität eines Kaya Yanar ist dem Münchner Duo schon vor Jahren verloren gegangen. Das zweite Machwerk von "Erkan und Stefan" scheint diese Tatsache nicht im Mindesten zu registrieren. Stattdessen legt der Film unverzagt dümmliche Parodien von "Indiana Jones" und "Die Mumie" vor, als wären das einmalige Ideen.






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