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Secretary (2002)

US-Drama-Komödie: Eine junge Frau (Maggie Gyllenhaal), die kürzlich aus der Psychiatrie entlassen worden ist, erhält eine Stelle bei einem fordernden Anwalt (James Spader). Ihre Arbeitsbeziehung wird bald zu einer sexuell-sadomasochistischen, bei der ein ganz spezieller Topf sein Deckelchen gefunden zu haben scheint...Kritiker-Film-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 4 / 5
User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 4.0 / 5

Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 3 Besucher eine Bewertung abgegeben.


Auch wenn der kurze Psychiatrie-Aufenthalt sonst keine große Veränderung in ihrem Leben bewirkt hat - zumindest den Schreibmaschinenkurs absolviert sie erfolgreich. Lee Holloway (Maggie Gyllenhaal) liebt die Selbstverletzung - dass der eine Schnitt zu tief geriet und sie unter Suizidverdacht in die Klinik eingeliefert wurde, ist in ihren Augen ein dummer Ausrutscher.
Nun wieder daheim, ist alles so gewohnt gestört wie immer in der spießigen Vorort-Idylle. Lee beschließt, die neu erworbenen Fähigkeiten einzusetzen und sich einen Job zu suchen. Sie bekommt eine Stelle als Sekretärin beim exzentrischen Rechtsanwalt E. Edward Grey (James Spader). Was zunächst als - recht bizarre -Arbeitsbeziehung beginnt, entwickelt sich mehr und mehr zu einer lustvollen und intensiven S/M-Affäre zwischen Chef und Sekretärin. Lee entdeckt eine neue Welt und Edward Grey die Angst vor der eigenen Courage.
Er kündigt ihr den Job und setzt sie an die Luft. Doch er hat nicht mit Lees Hartnäckigkeit gerechnet...

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Secretary - Maggie GyllenhaalSecretary - Maggie GyllenhaalSecretary - Maggie GyllenhaalSecretary - Maggie GyllenhaalSecretarySecretary - Maggie Gyllenhaal

FilmkritikKritik anzeigen

Bereits im vergangenen Jahr wurde "Secretary" auf dem Sundance Festival ausgezeichnet – und das Zurecht. Mit Maggie Gyllenhaal und James Spader in den Hauptrollen großartig besetzt, führt der Film ohne jede peinliche Sensationslust in Frust und Lust zweier Sadomasochisten ein, die sich mit ihrer Neigung noch einige Zeit auseinandersetzen und anfreunden müssen, bevor sie zu einem [...mehr]

Filminfos & CreditsAlles anzeigen

Land: USA
Jahr: 2002
Genre: Drama, Komödie
Länge: 104 Minuten
FSK: 16
Kinostart: 25.09.2003
Regie: Steven Shainberg
Darsteller: Lily Knight, Sabrina Grdevich, James Spader
Verleih: Arsenal

ZusatzinformationAlles anzeigen

Regisseur Steven Shainberg erklärte, mit dieser Produktion das erreichen zu wollen, was das britische Drama "Mein wunderbarer Waschsalon" 1985 geschafft hatte: Eine sexuelle Präferenz, die nicht der [...mehr] gesellschaftlich festgelegten Norm entspricht, als etwas Normales darzustellen. Dazu suchte er sich eine Kurzgeschichte der Amerikanerin Mary Gaitskill von 1988 aus und schmückte sie zusammen mit Drehbuchautorin Erin Cressida Wilson ("Stoker") auf Spielfilmlänge aus. Der Filmemacher schaffte es, das Material weder zu anstößig noch zu albern auf die Leinwand zu bringen, sondern mit viel (Schwarzem) Humor das Gefühl zu vermitteln, dass Schmerz auch etwas Heilendes haben kann, wenn die Hand, die sie bringt, eine geliebte ist.

Dass der Streifen so gut funktioniert, muss man aber hauptsächlich Maggie Gyllenhaal zuschreiben, die mit ihrer beeindruckenden Darstellung den Durchbruch schaffte, zahlreiche Preise erhielt und für den Golden Globe als "Beste Hauptdarstellerin in einer Komödie" nominiert wurde.

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