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Narren (2003)

Ein surreales, kafkaeskes Psychodrama vor dem Hintergrund des Ausnahmezustandes Karneval...User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse ??? / 5

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Leidenschaft, Schuld, Liebe und Tod im Karneval: In der Flut trunkener Narren verliert Roman den Halt und seinen Glauben an die große Liebe... Surreal und absurd wirken die Szenen im Karneval auf ihn. Narren tauchen hinter Straßenecken auf, kommen schwankend, bedrohlich näher. In ihrem Verhalten sind sie ihm fremd und unberechenbar. Der Karnevalsprinz samt Gefolge steht am Rheinufer, redet von Tinitus und Termindruck und schenkt Roman Schokolade.
Sein Chef zwingt ihn zum Du und nennt sich Gerhard.
Der Polizist füttert sein wanderndes Blatt, eine Riesenheuschrecke, und fühlt sich während des Karnevals für nichts zuständig.
Hinterlassenschaften in der Kloschüssel sind versteckte Botschaften.
Die tote Oma darf sich mit umgehängtem Eisbärenfell doch noch den Umzug anschauen, und am Ende grüßt sie Roman aus dem Jenseits. In dieser fremdartigen Welt droht Roman, dem Wahnsinn zu verfallen. Seine Wahrnehmung beginnt, sich zu verzerren: Alptraum und Wirklichkeit werden für ihn ununterscheidbar. Nur ein Opfer kann ihn retten...

Filminfos & CreditsAlles anzeigen

Land: Deutschland
Jahr: 2003
Genre: Drama
Länge: 90 Minuten
FSK: 12
Kinostart: 11.09.2003
Regie: Tom Schreiber
Darsteller: Nicholas Bodeux, Peter Clös, Arved Birnbaum
Verleih: Neue Visionen




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