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Hirtenreise ins dritte Jahrtausend (2002)

Nach Sennen-Ballade und Bauernkrieg ist "Hirtenreise ins dritte Jahrtausend" der dritte Film einer Trilogie, in der sich der Regisseur Erich Langjahr mit den elementaren Fragen des Menschen und seiner Existenz auseinandersetzt. Im Zentrum stehen die FraUser-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse ??? / 5

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Eine der ältesten Kulturformen menschlicher Existenz ist das Hirtentum. In seinem Wesen beinhaltet es bis heute nicht nur wirtschaftliche Interessen, sondern verkörpert eine eigene Lebenshaltung und Weltanschauung. Ich wollte das Hirtenleben von heute, am Übergang ins dritte Jahrtausend, kennen lernen. In einer Zeit des Umbruchs und des Wertewandels zwischen Tradition und Zukunft ist der Film auch Ausdruck meiner eigenen Zerrissenheit. Ich erzähle eine moderne Hirtengeschichte, ausgehend von der Transhumanz, der Weidewirtschaft zwischen den Jahreszeiten und dem damit verbundenen Überbringen der Herden von der Winterweide auf die Sommerweide und umgekehrt. Die Hirten im Film nehmen ein Leben mit viel Entbehrung auf sich und stellen sich einer Herausforderung, die öfters auch die Grenze ihrer Belastbarkeit erreicht. Sie kommen nicht aus der Tradition des Bäuerlichen, sondern haben diese Lebensform selber gewählt, im Bedürfnis nach der Freiheit, selber etwas Sinnvolles zu tun. (Erich Langjahr)

Filminfos & CreditsAlles anzeigen

Land: Schweiz
Jahr: 2002
Genre: Dokumentation
Länge: 124 Minuten
Kinostart: 27.11.2003
Regie: Erich Langjahr
Darsteller: Susanna Landis-Giacometti, Thomas Landis-Giacometti, Michel Cadenazzi




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