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Ich hieß Sabina Spielrein - Eva Österberg
Ich hieß Sabina Spielrein - Eva Österberg
© Freunde der deutschen Kinemathek

Ich hieß Sabina Spielrein (2002)

Das Porträt der ersten Patientin von Carl Gustav Jung die sich in ihren "Doktor" verliebte und später selbst die erste weibliche Psychoanalytikerin wurde...User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 5.0 / 5

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Die russische Jüdin Sabina Spielrein kam kaum 19 Jahre alt (1904) in die Psychiatrische Anstalt Burghölzli, wo sie von C. G. Jung wegen "psychotischer Hysterie" behandelt wurde.
Sie wurde zum Lehrfall: Der Begriff "Gegenübertragung" wurde erstmals im Zusammenhang mit der Liebesgeschichte, die sich nach der Behandlung zwischen Jung und Spielrein entwickelte, in einem Brief von Freud an Jung verwendet. Auch war Sabina Spielrein mit ihrem Werk eine Pionierin der Psychoanalyse obwohl sie lange Zeit vergessen war, bis man zufällig eines Tages, 1977, in Genf einen Koffer mit ihren Briefen und Tagebüchern wiederfand. Der Film stellt die äußeren Schauplätze ihres Lebens vor, mit Fotos, zeitgenössischem Dokumentarfilmmaterial und neuen Aufnahmen, darunter nachgespielte Szenen, die von Aussagen aus Originaldokumenten (darunter viele Briefe) unterstützt werden. Ausserdem lässt die Regisseurin Zeitzeugen und noch lebende Familienangehörige zu Wort kommen.

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Filminfos & CreditsAlles anzeigen

Land: Schweden, Dänemark, Finnland, Schweiz
Jahr: 2002
Länge: 90 Minuten
Kinostart/Streaming: 13.11.2003
Regie: Elisabeth Márton
Darsteller: Eva Österberg, Lasse Almebäck, Mercedez Csampai
Verleih: Freunde der deutschen Kinemathek



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