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Krieg der Welten (2005)

The War of the Worlds

SciFi-Action von Steven Spielberg: Als die Erde von außerirdischen dreibeinigen Kampfmaschinen unterworfen wird, kämpft eine Familie (Tom Cruise, Dakota Fanning und Justin Chatwin) um ihr Überleben.Kritiker-Film-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 3 / 5
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Die Menschheit wird von einer außerirdischen Macht unterwandert, die ihr technologisch weit überlegen ist. Das Motiv: die minutiöse Planung einer Invasion, die alles Leben attackieren soll. Währenddessen geht der Alltag hier seinen gewohnten Gang. Die Ferriers, eine typisch amerikanische Familie, genießen ihr gutbürgerliches Dasein. Es könnte immer so weitergehen. Stünden sie nicht plötzlich einem eiskalten Feind gegenüber, der keine verletzliche Seite zu haben scheint. Ist die Zeit der menschlichen Zivilisation abgelaufen? Den Ferriers wie der gesamten Menschheit bleibt nur noch das Prinzip Hoffnung. Sie wissen, dass sie in den Krieg der Welten ziehen müssen. Doch sie wissen auch, dass ihre Chance, die größte Schlacht der Geschichte erfolgreich zu schlagen, verschwindend gering ist.

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FilmkritikKritik anzeigen

"Krieg der Welten": Tom Cruise ist wieder mal nicht totzukriegen Mars macht mobil Und wieder wird Amerika, diesmal vertreten durch Tom Cruise, von hundsgemeinen Aliens attackiert - wer den monumentalen "Krieg der Welten" wohl gewinnen wird? Immerhin: Regie führt kein Geringerer als Steven Spielberg, doch dem gehen offenbar langsam die Ideen aus. Macht nichts: Hollywoods Wunderkind zitiert und [...mehr]

Filminfos & CreditsAlles anzeigen

Land: USA
Jahr: 2005
Genre: Science Fiction
Länge: 112 Minuten
FSK: 12
Kinostart: 29.06.2005
Regie: Steven Spielberg
Darsteller: Jo-Ann Robinson, Justin Chatwin, Tom Cruise
Verleih: United International Pictures

ZusatzinformationAlles anzeigen

Nachdem sie erfolgreich bei "Minority Report" von 2002 zusammen gearbeitet hatten, wollten Tom Cruise und Steven Spielberg ("Der Soldat James Ryan") gerne eine weitere Kooperation angehen. "Ich liebe [...mehr] es, mit Tom Cruise zusammen zu arbeiten", hatte Spielberg erklärt. Noch während er 2002 "Catch Me If You Can" drehte, unterbreitete ihm der Schauspieler drei Vorschläge, darunter eine weitere Adaption des Romans "War of the Worlds" von H.G. Wells aus dem Jahr 1898. Spielberg sprang sofort auf diese Idee an. Die Möglichkeit, den alten Klassiker, der bereits 1953 verfilmt worden war und eigentlich in England spielt, mit all den Ängsten und der Paranoia aufzuladen, welche die USA gerade im Nachgang der Angriffe des 11. Septembers 2001 durchlebten, reizte ihn.

Nun musste indes ein Termin für die Zusammenarbeit gefunden werden, was sich als schwierig erwies. Der Regisseur verschob seinen eigentlich geplanten "Munich", während Cruise "Mission Impossible III" ebenfalls aufschob. Dies öffnete ein Zeitfenster, in dem zügig gearbeitet werden musste. So lagen zwischen Drehstart und Premiere nur sieben Monate, was für eine Produktion dieser Größenordnung mit 500 Spezialeffekten und einem Budget von 132 Millionen Dollar ungewöhnlich ist.

Um den Spezialeffekte-Firmen wie Industrial Light & Magic genügend Zeit für die Nachbearbeitung zu geben, filmte man die aufwendigen Action-Szenen daher zuerst. Komponist John Williams musste die Musik bereits schreiben, während noch gedreht wurde und konnte so nur etwa die Hälfte seines Scores wirklich direkt auf die fertigen Bilder zuschneiden.

Gedreht wurde in Kalifornien, Connecticut, New Jersey, New York und Virginia. Das abgestürzte Flugzeug ist dabei kein Spezialeffekt, sondern der in drei Teile zerlegte Rumpf einer tatsächlichen, ausgemusterten Boeing 747.

Steven drehte mit diesem Horrorfilm seinen Anti-"Close Encounters of the Third Kind". Waren in seinem damaligen Science Fiction-Film die Außerirdischen noch in friedlicher Absicht gekommen und war "E.T." noch eine eher knuddelige Spezies gewesen, so ist von dieser friedvollen Botschaft in "War of the Worlds" absolut nichts mehr zu spüren. Diese Außerirdischen wollen nur eins: Vernichten. Und die Menschen können nur eins: Fliehen. Hier kommt kein Will Smith mit einem kessen Spruch auf den Lippen angeflogen, um den Tag (und die Menschheit) zu retten.

In dem düsteren Werk dominieren die Bilder von Chaos, Flucht, Tod, Vertreibung und Zerstörung - schon bald wirken die amerikanischen Landschaften wie eine buchstäblich in Blut getränkte Version eines Bildes von Hieronymus Bosch. Die Action und die Effekte sind eindrucksvoll in Szene gesetzt und modernisieren erfolgreich die Spannung und die Paranoia des Romanklassikers.

Die ganze Produktion war mit Geheimhaltung versehen: Paramount Pictures ließen während der gesamten Produktion keine Details über die Handlung nach außen dringen, die Schauspieler erhielten nur die Seiten des Drehbuchs, die sie betrafen, und mussten Geheimhaltungsklauseln unterschreiben. Auch die Kritiker mussten sich bei den Pressevorführungen schriftlich verpflichten, ihre Rezensionen nicht vor dem Starttermin zu veröffentlichen. Spielberg wollte die Spannung in die Höhe treiben - und verschleierte erfolgreich, dass sein Werk dem Handlungsaufbau des Buches eigentlich in weiten Teilen folgt.

Mit weltweit 591 Millionen Dollar wurde die Produktion ein Riesenerfolg. Es folgten drei "Oscar"-Nominierungen - für die Spezialeffekte, die Tonmischung und den Tonschnitt - allerdings hatte dann jeweils "King Kong" die Nase vorn.

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