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Erik 1968, mit Foto von Erika  W. Sündhofer
Erik 1968, mit Foto von Erika W. Sündhofer

Erik(A) (2005)

Kurt Mayer rollt ein Kapitel österreichischer Sportgeschichte auf: 1966 geriet die Skination in Ekstase, als das 18jährige Bauernmädchen Erika den Weltmeistertitel holte. Kurz darauf kam heraus: Erika ist in Wirklichkeit ein Mann...User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse ??? / 5

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Produzent und Regisseur Kurt Mayer rollt in seinem Film "Erik(A)", nach einem Drehbuch von Hanne Lassl, ein Kapitel österreichischer Sportgeschichte auf: 1966 geriet die Skination Österreich in Ekstase, als das 18jährige Bauernmädchen Erika Schinegger im fernen Chile den Weltmeistertitel in der Abfahrt holte. Was damals nur Schinegger irgendwie ahnte, erwies sich kurz darauf als Tatsache und schockte die Sportwelt: Das Naturtalent aus einem kleinen Dorf in Kärnten war in Wirklichkeit ein junger Mann. Als das Internationale Olympische Komitee Sex-Kontrollen einführte, brach für Schinegger die Welt zusammen. In einem Akt auch heute noch unglaublich anmutender Courage ließ Schinegger operativ sein Geschlecht "richtigstellen", wie er es nennt, und begann im Alter von 20 Jahren neu: als Erik. Er fuhr weiterhin Skirennen, ehe die ehemalige Weltmeisterin vom Österreichischen Skiverband unter dem Vorwand, der Medienrummel sei zu groß, kaltgestellt wurde. Heute spricht Erik Schinegger, ein höchst erfolgreicher Skischulbesitzer, offen und eloquent von seinen Erlebnissen. Weit weniger souverän zeigen sich ehemalige Skifunktionäre, der damalige Teamarzt und Journalisten, die ebenso zu Wort kommen wie die Frauen in Schineggers Leben: seine Mutter, seine Ex- und seine Ehefrau und seine Tochter. Seine Jugendfreundinnen und -freunde erinnern sich an die gemeinsamen Tage der Kindheit und der Pubertät, und es kommt zu höchst emotionalen Begegnungen mit früheren TeamkollegInnen.
So entsteht das komplexe Bild eines außergewöhnlichen Menschen, der sein Schicksal auf eine Weise in die Hand genommen hat, die Respekt und Bewunderung abverlangt. Und es werden die Fragen gestellt, die schon längst hätten gestellt werden müssen.Die Musik zum Film stammt von der bedeutenden österreichischen Komponistin Olga Neuwirth.

Bildergalerie zum Film

Erik Schinegger und Mutter  GMfilms


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Land: Österreich
Jahr: 2005
Genre: Dokumentation
Länge: 86 Minuten
Kinostart: 15.12.2005
Regie: Kurt Mayer
Darsteller: Erik Schinegger, Karl Schranz, Olga Scartezzini-Pall
Verleih: Gmfilms




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