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Jindabyne - Irgendwo in Australien
Jindabyne - Irgendwo in Australien
© 2007 Sony Pictures Releasing GmbH

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Jindabyne - Irgendwo in Australien (2006)

Jindabyne

Drama: Beim traditionellen Angelausflug mit seinen Freunden entdeckt Stewart (Gabriel Byrne) die Leiche einer jungen Frau - bricht aber deshalb seinen Kurzurlaub nicht ab, sondern meldet den Fund erst Tage später der Polizei. Seine Frau (Laura Linney) ist erschüttertUser-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 3.0 / 5

Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 3 Besucher eine Bewertung abgegeben.


In den 60er Jahren wurde das australische Dorf Jindabyne einem Staudamm-Projekt geopfert: Die Bewohner wurden umgesiedelt, das Dorf wurde geflutet und schlummert seither am Grund des neugeschaffenen Stausees.

Die vier Freunde Stewart, Carl, Rocco und Billy leben mit ihren Familen rund um den See, ihre Freizeit verbringen sie vorzugsweise am Wasser. Einmal im Jahr machen die vier passionierten Angler einen mehrtägigen Ausflug an ihre „geheimen Platz“ - einen Fluss in den Bergen, der erst nach mehreren Stunden Wanderung zu erreichen ist.

Eines Tages machen sie bei ihrem traditionellen Angelausflug eine grausige Entdeckung: Kaum an ihrem Lieblingsplätzchen angekommen, entdeckt Stewart die im Wasser treibende Leiche einer jungen Aborigine. Die Vier beraten über das weitere Vorgehen, und weil es ohnehin schon zu spät ist um den Heimweg anzubrechen, bleiben sie wo sie sind. Die Leiche bindet Stewart sicherheitshalber fest, damit sie nicht davon getrieben wird.
Auch am nächsten Tag gehen die Männer nicht etwa zurück, um Hilfe zu holen, bzw. den Leichenfund zu melden, sondern bleiben am Fluss um genau das zu tun, für dass sie gekommen sind: Sie angeln. Und so vergeht eine weitere Nacht, bis sie den Heimweg antreten und die Polizei informieren.

Stewarts Ehefrau Claire, die als letzte von dem grausamen Fund erfahren hat, ist enttäuscht von ihrem Mann und zutiefst entsetz– und findet sich trotzdem bald in Mitten einer Medien-Schlammschlacht wieder, in der Stewart und seine Angelfreunde als Rassisten beschimpft werden.
Während die Männer noch versuchen, ihr Vorgehen zu beschönigen und sich bald gegenseitig die Schuld zuweisen, sucht Claire, von Schuldgefühlen geplagt, die Familie der Toten auf, um sich für die scheinbare Teilnahmslosigkeit der Männer zu entschuldigen. Aber natürlich hat sich inzwischen auch die trauernde Aborigine-Familie ihre Meinung gebildet und Claire stößt auf einigen Widerstand.

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Inszeniert von Ray Lawrence ist „Jindabyne“ die in Zeit und Spielort variierte Adaption der von Robert Altman bereits für eine „Shortcuts“-Episode genutzten Kurzgeschichte „So Much Water, So Close to Home“ von Robert Carver. Was wie ein Thriller mit dem Mord an der jungen Frau beginnt, deren Leiche später von den vier Männern im Fluss gefunden wird, entpuppt sich im Verlauf als Drama, [...mehr]

Filminfos & CreditsAlles anzeigen

Land: Australien
Jahr: 2006
Genre: Drama
Länge: 124 Minuten
FSK: 12
Kinostart: 01.11.2007
Regie: Ray Lawrence
Darsteller: Simon Stone, Sean Rees-Wemyss, Gabriel Byrne
Verleih: Sony Pictures

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