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Falscher Bekenner (2005)

Deutsches Drama um einen Jugendlichen, der aus Langeweile damit beginnt, wahllos anonyme Bekennerbriefe zu Verbrechen zu schicken, aus denen er in der Zeitung liest...User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 5.0 / 5

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Armin hat gerade die Mittlere Reife hinter sich. Er steht einigermaßen ratlos an der Schwelle zum Erwachsenenleben, bedrängt vom mütterlichen Wohlwollen, den väterlichen Erwartungen, dem leuchtenden Vorbild der älteren Brüder, vergeblichen Bewerbungsgesprächen und der endlosen Langeweile des Vorstadtlebens. Er beginnt, wahllos anonyme Bekennerbriefe zu schreiben, zuerst zu einem Unfall, dessen Zeuge er war, dann zu Verbrechen, von denen er in der Zeitung liest. Ein Spiel, in dem sich die Grenzen zwischen Fantasie und Wirklichkeit immer mehr verschieben. Bald reicht es Armin nicht mehr, nur so zu tun, als sei er schuld. Director’s Statement (Christoph Hochhäusler) „Wirkung und Ursache, das sind für mich zwei getrennte Wahrnehmungen, die verknüpft werden wollen. An dieser Stelle treffen sich Thema und Medium – geht es doch in beiden Fällen um den Zwischenraum: zwischen zwei Zuständen, zwischen zwei Bildern. Diesen Raum kann nur die Fiktion durchqueren. Armin versucht, sich eine solche Fiktion zu schaffen. Er ist einsam, weil die Welt ihn nicht berührt, weil sie sich ihm unüberprüfbar entzieht. Auch das Sexuelle, vermeintlich ein Reservoir des Authentischen, bringt ihn der Welt nicht näher. Und so beginnt er, um wenigstens in einer Wirklichkeit ‚vorzukommen‘, virtuelle Verbrechen zu begehen: in leichtsinniger Verzweiflung und ohne Gefühl. Er macht Schlagzeilen als falscher Bekenner, weil der Mantel einer Absicht – und sei er noch so lächerlich – leichter zu ertragen ist als das ‚sinnlose‘ Unglück der Welt.“

Filminfos & CreditsAlles anzeigen

Land: Deutschland
Jahr: 2005
Genre: Drama
Länge: 94 Minuten
FSK: 12
Kinostart: 18.05.2006
Regie: Christoph Hochhäusler
Darsteller: Thomas Dannemann, Laura Tonke, Dennis Prinz
Verleih: Piffl Medien

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