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Mein Freund, der Wasserdrache
Mein Freund, der Wasserdrache
© 2007 Sony Pictures Releasing GmbH

Mein Freund, der Wasserdrache (2007)

The Water Horse - Legend of the Deep

Kinderfilm nach einem Buch von Dick King-Smith: Zwei Kinder finden in Schottland ein mysteriöses EiUser-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 4.7 / 5

Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 15 Besucher eine Bewertung abgegeben.


Beim Muschelsuchen am Strand findet der kleine Angus (ALEX ETEL) eines Tages einen merkwürdigen Gegenstand, der einem großen Ei ähnelt. Ohne zu wissen, um was genau es sich dabei handelt, nimmt Angus das Objekt mit nach Hause und versteckt es im Schuppen. Am nächsten Morgen macht der Junge jedoch eine überraschende Entdeckung: Aus dem eiförmigen Ding ist eine kleine Kreatur geschlüpft! Angus beginnt sofort damit, das stets hungrige Tierchen liebevoll aufzupäppeln und tauft seinen neuen, sanftmütigen Freund auf den Namen Crusoe. Rasch wächst der quirlige kleine Kerl zu einem großen Wasserdrachen heran, einem Fabelwesen, das man in Schottland eigentlich nur aus Mythen und Legenden kennt – und macht es Angus damit immer schwerer, ihn im Haus vor seiner Mutter (EMILY WATSON) und den übrigen Bewohnern zu verbergen. Angus muss Crusoe also notgedrungen wieder zurück zum See bringen und setzt ihn damit ohne es zu ahnen einer großen Gefahr aus, denn andere sehen die Meereskreatur als Bedrohung an und wollen Crusoe einfangen. Doch Angus lässt nichts unversucht, um seinen treuen Freund zu beschützen und sein Geheimnis zu bewahren …

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Mein Freund, der WasserdracheALEXANDER NATHAN ETEL in Mein Freund, der WasserdracheGemeinsam mit seiner Schwester Kristie (Priyanka Xi)...racheAngus (ALEX ETEL) versucht, den ausgebüchsten Crusoe...racheNachdem aus dem kleinen Kerl ein großer Wasserdrache...racheFette Beute: Wasserdrache Crusoe verpasst einem...rache


Filmkritik

 „Monster“ ex Machina: In Jay Russells liebevoller Story wird die Legende vom sagenumwobenen Monster und seinem mystischen Foto von einer ganz anderen Seite betrachtet, nicht nur technisch perfekt und CGI-generiert: Russell fokussiert dabei die Geschichte des vaterlosen Jungen, der eine extraordinäre Freundschaft eingeht, die ihn nicht nur dazu bringt, seine panische Angst vor Wasser zu überwinden. Der große ungewöhnliche Freund schubst ihn auch hilfreich in die raue Welt der Erwachsenen.

Die abenteuerliche Fantasy-Mär basiert auf dem Bestseller von Dick King-Smith, der auch die Buchvorlage zu "Ein Schweinchen namens Babe" verfasste. Vor der stimmungsvollen Kulisse schottischer Seenlandschaften entstand unter der Regie von Jay Russell („Im Feuer“) und produziert von den Machern von „Die Chroniken von Narnia“ ein fantasievolles und zu Herzen gehendes Abenteuer über die Kraft der Freundschaft, das bestes Familien-Amüsement garantiert. An der Seite von Alex Etel („Millions“) spielen in den Hauptrollen Emily Watson („Breaking the Waves“, „Gosford Park“), Ben Chaplin („Stage Beauty“, „Der schmale Grat“) und David Morrisey („Entgleist“). Das mit einem Oscar ausgezeichnete Produzenten- und Special-Effects-Team der „Herr der Ringe“-Trilogie sorgt dafür, dass in „Mein Freund, der Wasserdrache“ eine uralte Legende eindrucksvoll zu neuer künstlicher Intelligenz erwacht.

„The Water Horse“ wurde zwischen Mai und September 2006 von Walt Disney Pictures und Walden Media an grandiosen Schauplätzen in Neuseeland und Schottland gedreht. Die brillanten Effekte, die ein wenig an „Eragon – Das Vermächtnis der Drachenreiter“ erinnern, stammen aus der virtuellen Schmiede von „Weta Digital“. Das Team von „Die Chroniken von Narnia“ bringt ihn mit großem Aufwand und mit tatkräftiger Unterstützung der „Herr der Ringe“-Effekt-Merline ins Kino.

Man erkennt an der Animation des rasch immer größer werdenden „Crusoe“, dass hier etliche Mitarbeiter sehr viel Liebe und Mühe in das Projekt hineingesteckt haben. Und so bleiben einem die beiden Sequenzen, in der der Wasserdrache vom Hund verfolgt wird, noch sehr lange in Erinnerung, auch wenn der Höhepunkt ein dramatisches und spannende Ende findet. Insgesamt gesehen ist „Mein Freund, der Wasserdrache“ eine berührende Geschichte und traurige Parabel zugleich. Das phantastische Erlebnis des kleinen Helden bebildert bombastisch, dass Gefühl und Herz manchmal entscheidender sein können als Vernunft und Vorsicht. Ob dieses Abenteuerdrama mit seinen bisweilen düsteren und lebensgefährlichen Sequenzen jedoch für Kinder um die sechs Jahre geeignet ist, sei dahingestellt. Es ist eben ein Fantasy-Streifen für erwachsene Kinder und kindliche Erwachsene zugleich.




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Land: USA
Jahr: 2007
Genre: Fantasy, Kinderfilm
Länge: 111 Minuten
FSK: 6
Kinostart: 07.02.2008
Regie: Jay Russell
Darsteller: Geraldine Brophy, Emily Watson, Priyanka Xi
Verleih: Sony Pictures

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