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Ich weiß, wer mich getötet hat
Ich weiß, wer mich getötet hat
© 2007 Sony Pictures Releasing GmbH

Ich weiß, wer mich getötet hat (2007)

I Know Who Killed Me

Psychothriller: Eine High-School-Schülerin (LINDSAY LOHAN) entkommt einem Serienkiller. Schwer verletzt landet sie im Krankenhaus. Doch sie kann sich an nichts erinnern, verleugnet ihre Identität und glaubt, sie sei die Stripperin Dakota Moss, eine Figur, die sie einmal für einen Schulaufsatz erfunden hatUser-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 4.0 / 5

Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 11 Besucher eine Bewertung abgegeben.


Aubrey Fleming (LINDSAY LOHAN) ist eine clevere High-School-Schülerin mit einer viel versprechenden Zukunft; sie lebt in einer intakten Familie, hat einen Freund und ihre Clique. Doch eines Nachts verschwindet sie plötzlich wie vom Erdboden…
Zwei Wochen später wird sie schwer verletzt mitten im Wald gefunden: Aubrey war von einem brutalen Serienkiller entführt worden, konnte aber fliehen. Sie wird ins Krankenhaus gebracht, wo sie vom FBI verhört wird.
Doch sie kann sich an nichts erinnern und noch schlimmer: Ihre Eltern (JULIA ORMOND, NEAL MCDONOUGH) und Freunde müssen realisieren, dass sie ihre Identität leugnet und alles, was jemals zuvor in ihrem Leben passiert ist, offenbar vergessen hat. Das Mädchen glaubt, sie sei die Stripperin Dakota Moss, eine Figur, die Aubrey einmal für einen Schulaufsatz erfunden hat.
Die Ärzte vermuten hingegen, dass sie an einem post-traumatischen Stress-Syndrom leidet und versuchen, ihr Zeit zu geben. Doch die junge Frau beginnt tief in ihrem Unterbewussten zu spüren, dass sie erst den Killer finden muss, bevor sie das Rätsel um ihre Vergangenheit lösen kann ...

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Filmkritik

Wer weiß, was sie verblödet hat? Fast zehn Jahre nach "Ein Zwilling kommt selten allein" spielt Lindsay Lohan wieder eine Doppelrolle – vielleicht in der Hoffnung, ihren bisher größten Erfolg mit einer erwachseneren Version zu toppen. Doch Strip- und Sexszenen lenken leider nicht von einem stümperhaften Plot ab, der Ideen aus B-Horrorsteifen der letzten zehn Jahre zusammenschmeißt, gekittet mit aufdringlichem Pseudosymbolismus – kitschige blaue Blumen en masse – blutigen Amputationsszenen und schmierigen Stripeinlagen. Höchstens männliche Lohan-Fans unter zwanzig dürften dem albernen Spektakel nicht ganz abgeneigt sein – wenn überhaupt: Trotz zahlreicher Strip Club-Szenen ist Lohan nie nackt zu sehen. Als fertige Stripperin überzeugt sie jedoch eher, denn als künstlerisch ambitionierte Yale-Anwärterin Aubrey, Tochter aus gutem Hause. Die dann auch schnell verschwindet: Ein Serienkiller entführt sie und trennt ihr nach und nach einige Gliedmaßen ab. Bei vollem Bewusstsein, versteht sich. An dieser Stellte sei Empfindsamen ausdrücklich von dem Film abgeraten: Insgesamt muss man mindestens zehn Minuten die Augen abwenden – und der Rest des Films rechtfertigt das Eintrittsgeld auch nicht.
Doch zurück zur "Story": Einige Tage nach ihrem Verschwinden wird Aubrey bewusstlos am Straßenrand aufgefunden. Als sie im Krankenhaus wieder erwacht, scheint sie eine völlig andere Person zu sein. Dakota Moss, Tochter einer toten Crack-Hure, professionelle Stripperin. Und da sich Dakota ziemlich sicher ist, sie selbst zu sein, fragt sie sich natürlich, was aus der echten Aubrey geworden ist. Wer der Killer ist, steht übrigens zu dem Zeitpunkt schon außer Frage, da man ziemlich dreist drauf gestoßen wird. Dennoch bleibt einiges offen. Was hat Julia Ormond in diesem Film zu suchen? Muss Lohan ihr Schlampinchen-Image noch dringend untermauern? Warum kämmt sich Aubrey/Dakota nie die Haare? Sollen alberne Gimmicks wie Eulen, Mädchenpuppen oder eine haarlose Katze wirklich gruseln? Und, ab etwa der Mitte des Films: Wann ist endlich Schluss mit dem Blödsinn?




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Land: USA
Jahr: 2007
Genre: Thriller
Länge: 107 Minuten
FSK: 18
Kinostart: 03.01.2008
Regie: Chris Sivertson
Darsteller: Megan Henning, Lindsay Lohan, Michael Adler
Verleih: Sony Pictures

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