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Sea Monsters 3D - Urgiganten der Meere
Sea Monsters 3D - Urgiganten der Meere
© Fantasia Film

Sea Monsters 3D - Urgiganten der Meere (2007)

Sea Monsters: A Prehistoric Adventure

Doku: Über die Lebewesen an Land zur Zeit der Dinosaurier ist vieles bekannt, doch wie sah es vor 80 Millionen Jahren in den damaligen Ozeanen aus? Mit fotorealistischen, computeranimierten Bildern in 3D gibt die neue Produktion von National Geographic darüber AufschlussUser-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 4.6 / 5

Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 7 Besucher eine Bewertung abgegeben.


„SEA MONSTERS 3D – Urgiganten der Meere“ nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise zurück in die Kreidezeit, als Nordamerika noch von einem großen Ozean geteilt war. Die Great Plains, ein heute trockenes Gebiet östlich der Rocky Mountains, lagen damals unter einem Binnenmeer und wurden von einer unglaublichen Vielfalt an Meereslebewesen bevölkert– darunter der Dolichorhynchops. Mit einem weiblichen Vertreter dieses delfinartigen Meeresreptils – kurz „Dolly“ genannt – erkunden die Zuschauer das urzeitliche und fantastischanmutende Meer.

Dolly trifft auf Meeresreptilien wie den langhalsigen Plesiosaurus, auf Riesenschildkröten, gigantische Fische, Haie und eines der furchterregendsten Seeungetüme aller Zeiten – den Mosasaurus.
Der Film erweckt Meeresbewohner auf der Leinwand wieder zum Leben, deren Fossilien bei paläontologischen Ausgrabungen rund um die Erde entdeckt wurden. Neben anderen fossilen Beweisen dieser außergewöhnlichen Zeit identifizierten Wissenschaftler in Kansas auch ein Skelett des Dolichorhynchops – dem „Star“ des Films.
"SEA MONSTERS 3D– Urgiganten der Meere" zeigt, wie Paläontologen das komplexe Puzzle aus Erkenntnissenund Entdeckungen zusammensetzen und so die Grundlage für die lebensechte Animationder urzeitlichen Meeresreptilien schaffen.




Filmkritik

Toll: ein Delfin-affines Reptil namens Dolichorynchops führt den sprachlosen Betrachter durch die Ozeane der Kreidezeit, wie ein Romancier den ergriffenen Leser durch sein Buch. Dort jagen phantastisch animierte und gigantische Räuber wie Cretoxyrhina, ein Vorläufer des Weißen Hais, oder der über 11 Meter lange Tylosaurus, der so etwas wie der gefürchtete Tyrannosaurus Rex der Ozeane war, die schwächeren Glieder der rauen Untiefen-Natur. Und Paläontologen sind heuer glücklich in der Lage, diese bizarren Kreaturen anhand weniger Knochen-Funde zu analysieren, zu rekonstruieren und zu visualisieren. CGI macht es brillierend möglich. Was für unsere Eltern Jules Verne war, mit seinen Pappmaché-Monstern in den Trips zum Mittelpunkt der Erde, sind nun futuristische Elektronik-Projektionen der längst vergessenen Welten. 

Nach dem wuchtigen „Dinosaurier 3D - Giganten Patagoniens“ geht National Geographic's auf Tauchstation im Urmeer und fördert eine surreale Unterwasserflora zu Tage, die einem das harte und gefährliche Leben der Saurier erneut dreidimensional vor die Augen haut.  Der perfekte Infotainment-Film revitalisiert die schrillen Meeresbewohner, deren Fossilien bei paläontologischen Ausgrabungen rund um den Globus ausgegraben wurden. Neben anderen urzeitlichen Beweisen dieser außergewöhnlichen Zeit identifizierten Wissenschaftler in Kansas auch ein Skelett des Dolichorhynchops, dem putzigen „Star“ des Films. 

Episoden, die aufzeigen, wie es vor 80 Millionen Jahren in den Weltmeeren ausgesehen haben könnte, beeindrucken und amüsieren zugleich, sind derart realistisch , höchst beeindruckend und dank eben dieser sehr ausgereiften CGI-Technik auch allzu realistisch bebildert. Profi Sean MacLeod Phillips, der bereits die 3D-Titel zu „Jaws 3D“ kreierte und sich als Kameramann von „Wild Safari 3D“ und ähnlichen Projekten für die Regie von „Sea Monsters“ bestens empfahl, beschränkt sich nur auf einige Lebewesen. Klar, dieser postmoderne „Naturfilm“, in dessen US-Original Liev Schreiber („Der Manchurian Kandidat“) als Kommentator auftritt, und kein Geringerer als Peter Gabriel an der Musik mitgewerkelt hat, wird nur in ausgewählten Lichtspielhäusern (Cinemagnum, Imax und andere digitale 3D-Kinos) in seiner überbordenden Pracht zu bestaunen sein.

Übrigens: Die ganze 3D-Geschichte kam so richtig ins Rollen anfangs der 50er Jahre, als das Fernsehen dem Kino immer mehr Zuschauer abspenstig machte. 3D-Filme konnte das Fernsehen in der schwarz/weiss-Zeit nicht zeigen. Man brauchte ja mindestens rot/grün. Aber dann kam das Farbfernsehen und somit die potentielle Möglichkeit, auch 3D-Filme zu zeigen Es gibt keine Möglichkeit, mit vertretbarem Aufwand zwei getrennte Bilder (die man ja braucht) gleichzeitig auf eine Leinwand zu bringen, ohne dass der Zuschauer eine Brille tragen muss…
                                                                                
 




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Land: USA
Jahr: 2007
Genre: Dokumentation, Animation
Länge: 40 Minuten
Kinostart: 31.01.2008
Regie: Sean MacLeod Phillips
Verleih: Fantasia Film

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