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Kaboom
Kaboom
© Wild Bunch Distribution 2010 © Marianne Williams

Kritik: Kaboom (2010)


Der 18-jährige Collegestudent Smith (Thomas Dekker) sieht gut aus, hat ständig an Sex mit beiderlei Geschlechtern und genießt mit seiner lesbischen Freundin Stella (Haley Bennett) das Leben in vollen Zügen. Doch seit einiger Zeit sucht ihn ein seltsamer Traum regelmäßig heim. Darin geht er einen Gang entlang, an dem Stella, ein rot- und ein dunkelhaariges Mädchen stehen und ihn anstarren. Dann kommt er zu einem Müllcontainer und entdeckt einen ihm unbekannten Mann, der sich als griechischer Gott verkleidet hat. Smith ist kein sonderlich tiefgründiger Mensch, also nimmt er den Traum einfach so hin. Bis er eine Überraschung erlebt: Stellas neuste Eroberung Lorelei (Roxane Mesquida) ist die dunkelhaarige Frau aus seinem Traum! Als er von einer Party nach einem kurzen Intermezzo mit der blonden London (Juno Temple) durch einen Park heimgeht, wird alles noch rätselhafter. Dort begegnet ihm das rothaarige Mädchen, das von Männern mit Tiermasken gejagt wird und ihn um Hilfe anfleht. Smith kann ihr nicht beistehen, verliert das Bewusstsein und wacht im Park wieder auf. Ist er einfach nur auf einem fiesen Trip? Oder haben die geheimnisvollen Erlebnisse eine Bedeutung?

„Kaboom“ ist ein herrlich verrückter, quietschbunter Film, mit dem Regisseur Gregg Araki wohl eine Persiflage auf seine eigene Teenager Apocalypse Trilogie („Totally Fucked Up“, „The Doom Generation“, „Nowhere“) drehen wollte. Dabei gelingt es ihm, selbst die hanebüchensten Charaktere und plot twists als völlig selbstverständlich erscheinen zu lassen. So entpuppt sich Stellas Freundin Lorelei als Stalkerin mit magischen Kräften, Smith erhält Botschaften aus den Weiten des Internets und kaum einer ist der, der er vorgibt zu sein. Dadurch ist die Story recht wüst, aber es gibt tatsächlich ein Geheimnis, das alle Merkwürdigkeiten miteinander verbindet. Und der Weg dorthin ist voller Absurditäten, im konventionellen Sinn gut aussehender Menschen, Soft-Sex-Szenen und harmlos-vergnügter Ideen.

Fazit: "Kaboom" ist eine kurzweilige apokalyptische Teenager-Komödie, die harmlose Unterhaltung, gut aussehende Darsteller und eine simple Vision vom Ende der Welt bietet. Also ein Film, der einfach Spaß macht!





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