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Monsters (2010)

Science Fiction-Drama: Nach dem Absturz eines mit Proben von gerade entdecktem extraterrestrischen Leben beladenen Forschungssatelliten verteilen sich die Proben im Niemandsland zwischen USA und Mexiko und bald wird Zentralamerika von hauhohen krakenähnlichen Aliens bevölkert. Zur Schadensbegrenzung lässt die US-Regierung die "infizierte Zone" mit einer gigantischen Mauer vom Rest des Kontinents abtrennen.User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 2.0 / 5

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Die Welt hat sich verändert. Ein paar Jahre ist es her, seit die NASA extraterrestrisches Leben in unserem Sonnensystem ortete. Bei dem Versuch, Proben davon auf die Erde zu bringen, stürzte der Forschungssatellit im Niemandsland zwischen Mexico und den USA ab – mit fatalen Folgen: Aus den über ganz Zentralamerika verteilten Proben wuchsen haushohe, krakenähnliche Aliens heran und breiteten sich aus. Die US-Regierung versucht, den Schaden zu begrenzen, indem sie einen Großteil Mexikos als „infizierte Zone“ mit einer gigantischen Mauer vom Rest des Kontinents abtrennt. Mitten in diesem Chaos lernen sich der Fotoreporter Andrew und die junge Samantha kennen. Andrew arbeitet für Samanthas reichen Dad und bekommt gegen seinen Willen den Auftrag, das Töchterchen aus gutem Haus sicher gen Heimat zu eskortieren. Denn bereits in drei Tagen soll die Grenze zwischen Mexiko und den USA endgültig versiegelt werden.


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Monsters - Whitney AbleMonstersMonsters - Scoot McNairy und Whitney AbleMonstersMonsters - Scoot McNairyMonsters - Scoot McNairy


Filmkritik

Das Leben auf der Erde hat sich verändert. Mit dem Absturz einer NASA-Sonde breitet sich an der Grenze zwischen Mexiko und den Vereinigten Staaten eine außerirdische Lebensform aus, die Meerestiere in Beschlag nimmt und zu riesigen Tentakel-Monstern mutieren lässt. Der Fotograf Andrew Kaulder befindet sich im Auftrag seines Bosses nahe der gefährdeten Zone und soll die dort befindliche Tochter seines Vorgesetzten nach Hause eskortieren. Leider hindert ein unglückliches Ereignis Kaulder daran, sie rechtzeitig an Bord der letzten Fähre zu bringen und so führt ihr Weg mitten durch die infizierte Zone.

Ruhig und still, teils melancholisch
Der atmosphärisch dichte Endzeitfilm besticht im Gegensatz zu anderen Genre-Vertretern wie "District 9" oder "Cloverfield" allein durch seine Schlichtheit. So erinnert der Roadtrip durch das Grenzgebiet Mexikos stark an die Einsamkeit und graue Bilderflut von "The Road", ist aber weniger aufgebauscht und, der Charakterkonstellation verschuldet, mehr eine Romanze denn ein Überlebenstipp. Zudem bekommt der Zuschauer nur selten wirklich eines der Wesen zu sehen und daher liegt der Fokus deutlich auf der Beziehung der zwei Protagonisten.

Eine Ode an das Leben, die Liebe und die Natur
Was sich inhaltlich reißerisch anhört, zeichnet sich somit im Laufe des Films als ruhige Bilderflut ab, die auch ein paar schockierende Elemente aufweist. Und obwohl dem Zuschauer einiges an Hintergrundinformation zu der Katastrophe zurückgehalten wird, wirkt der Film erstaunlich rund, wenngleich nicht ganz lückenlos. Die Abschottung der USA von dem Problemkind Mexiko lässt sich zwar durchaus gesellschaftskritisch sehen, spielt aber nur eine kleine Rolle in dem stellenweise recht nachdenklichen Endzeitfilm, der eine kleine Umweltbotschaft nicht verleugnen kann. 

Das Ende ist sehr symbolisch geraten und zeichnet eine wunderbare Parallele zu den Protagonisten. Zudem beschleicht eine Ungewissheit den Zuschauer, die ihn noch über den Abspann hinaus nachdenklich stimmt. Hier wirft der Film ein neues Licht auf andere Lebensformen, die bisher allein als reißerische und brutale Fremdlinge dargestellt wurden.

Hochwertiger Independentstreifen
Mit Whitney Able und Scoot McNairy setzt Edwards auf zwei unbekannte und damit unverbrauchte Gesichter, welche dem Film den nötigen Abstand zu anderen Produktionen einräumen und sich zudem sehr positiv auf das Budget auswirken, bei dem für überdimensionale Star-Gagen kein Raum war. Dennoch wirkt das Werk mit Independent-Label qualitativ deutlich hochwertiger als Genre-Vertreter wie "Cloverfield". 

Fazit: Gareth Edwards Kino-Debut wurde mit einem deutlich geringen Budget gefilmt als so manch anderes Erstlingswerk und selbst die Spezialeffekte entstammen seinen eigenen Händen. Dafür kann man ihm nur größten Respekt zollen. Ein ruhiger Roadtrip als Schaufenster in eine surreale Welt, die zugleich beängstigend wie wunderschön ist.




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Land: Großbritannien
Jahr: 2010
Genre: Drama, Science Fiction, Romantik
Länge: 97 Minuten
FSK: 12
Kinostart: 09.12.2010
Regie: Gareth Edwards
Darsteller: Scoot McNairy, Whitney Able
Verleih: Central Film, Capelight Pictures

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