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Battle of the Year (3D) - Hauptplakat
Battle of the Year (3D) - Hauptplakat
© Sony Pictures

Battle of the Year (3D) (2012)

Planet B-Boy

US Tanzfilm: HipHop-Mogul Dante Graham will die amerikanische Breakdance-Szene fördern und sponsert ein Team, das mit Hilfe des Coaches Jason Blake bei der internationalen Meiterschaft "Battle of the Year" in Paris auf dem Siegertreppchen landen soll...Kritiker-Film-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 3 / 5
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Der amerikanische HipHop-Mogul Dante Graham (Laz Alonso) macht sich Sorgen, weil Breakdance im Ausland längst populärer ist als in der Heimat. Er will das Team sponsern, das zur internationalen Meisterschaft "Battle of the Year" nach Frankreich fliegen wird. Damit die sogenannten B-Boys, wie sich die Breakdancer nennen, eine reelle Chance bekommen, die Goldmedaille nach 15 Jahren wieder in die USA zu holen, brauchen sie einen guten Trainer.

Dante verpflichtet als Coach seinen alten Freund Jason Blake (Josh Holloway), mit dem er vor langer Zeit selbst in einem Team tanzte. Blake wurde dann Basketballtrainer, aber nach dem Unfalltod seiner Frau und seines Kindes vor zwei Jahren zog er sich zurück und begann zu trinken. Blake hat nur drei Monate Zeit bis zum Contest, nimmt aber die Herausforderung an. Er sucht sich die 22 besten B-Boys aus dem ganzen Land aus und unterzieht sie einem harten Training: Nur 13 von ihnen werden das Team formen, das nach Frankreich geht.

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Filmkritikunterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse3 / 5

Mit dem Breakdance der 1980er Jahre haben die Tanznummern des alljährlichen "Battle of the Year" im französischen Montpellier nicht mehr viel zu tun. Teams aus rund 20 Ländern versuchen sich gegenseitig mit atemberaubender Akrobatik zu überbieten, die aus B-Boying, wie Breakdance auch genannt wird, einen Hochleistungssport macht. Der amerikanische Spielfilm von Regisseur Benson Lee ist in mehrfacher Hinsicht mit der Realität verflochten. Er basiert auf Lees Dokumentarfilm "Planet B-Boy" aus dem Jahr 2007 und unter den Darstellern sind viele echte Tänzer. Außerdem fanden auch ein paar Szenen vom realen "Battle-of-the-Year-Event" in Montpellier Eingang in den Film, der dort einen Teil seiner Handlung drehte.

Die Geschichte ist sehr konventionell aufgebaut. Ein Trainer, der zur Flasche greift, findet durch die neue Aufgabe aus seinem privaten Elend. Die B-Boys sind lauter Einzelkämpfer, die ein eingeschworenes Team bilden müssen. B-Boy Rooster, gespielt von Rapper Chris Brown, ist seinem Kollegen Do Knock (Jon Cruz) in lebhafter Feindschaft verbunden. Diese Rivalität der beiden talentierten Tänzer droht das Team zu spalten. Das Training besteht hauptsächlich aus dem typisch amerikanischen Drill, der Wert auf Disziplin und Gehorsam legt. Die einzige Frau in diesem Film ist die Choreographin Stacy (Caity Lotz). Sie spielt jedoch nur die Rolle einer Statistin, denn die Kamera konzentriert sich völlig auf Blake. Die individuellen Persönlichkeiten der B-Boys spielen ebenfalls keine große Rolle. br/>
Wenn die B-Boys dann auftreten, ist ihre Show eine echte Überraschung: Von ihrer Entwicklung während des Trainings hat man wenig mitbekommen. Auf dem Contest in Frankreich vor dem erwartungsvollen Publikum jagen sich die sportlichen Superlative: gedrechselte Sprünge, Saltos, Hand- und Kopfstandmoves. Das amerikanische Dreamteam vollführt sogar eine aufsehenerregende Nummer mit verbundenen Augen. br/>
Für Fans dieser Tanzsportart ist der Film sicherlich empfehlenswert. Uneingeweihte aber kann der Wettbewerb ermüden, weil sich die spektakulären Auftritte optisch so gleichen. Die Geschichte versäumt es, das Tanzthema schon vorher viel stärker zum roten Faden der Handlung zu machen. Man hätte zum Beispiel den anstrengenden Weg der choreografischen Einübung zeigen oder sich einen Konflikt unterschiedlicher Stile ausdenken können. Das Prinzip der Bewegung wird nicht emotional ausgemalt. br/>
Fazit: Der Breakdance-Spielfilm "Battle of the Year" kreist realitätsnah um den gleichnamigen internationalen Wettbewerb in Frankreich und bietet spektakuläre akrobatische Nummern. Leider fehlt es der konventionell aufgebauten Geschichte aber an frischer Dynamik und emotionaler Substanz.




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Land: USA
Jahr: 2012
Genre: Musik, Tanzfilm
Länge: 110 Minuten
FSK: 0
Kinostart: 28.11.2013
Regie: Benson Lee
Darsteller: Joshua Lee Ayers, Josh Peck, Steve Terada
Verleih: Sony Pictures

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