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The End of Time (2012)

Kanadisch-Schweizerische Dokumentation über verschiedene Wahrnehmungen und Vorstellungen von Zeit...User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 3.5 / 5

Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 2 Besucher eine Bewertung abgegeben.


Arbeiten an den Grenzen dessen, was ausdrückbar ist: Filmemacher Peter Mettler nimmt sich dem schwer fassbaren Thema Zeit an, und schaltet erneut seine Kamera an, um das Unfilmbare zu filmen. Vom CERN Teilchenbeschleuniger in der Schweiz, wo Wissenschaftler Dimensionen der Zeit erforschen, die sich unseren Sinnen entziehen, zu den Lavaströmen in Hawaii, die bis auf eines alle Häuser auf der Südseite der Big Island überwältigt haben; von der vom Zerfall gezeichneten Innenstadt Detroits zum hinduistischen Begräbnis-Ritus in der Nähe, wo Buddha Erleuchtung fand, erforscht Peter Mettler unsere Wahrnehmung von Zeit.

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The End of TimeThe End of Time - Peter MettlerThe End of TimeThe End of TimeThe End of TimeThe End of Time


Filmkritik

Was ist Zeit? Dieser schwer fassbaren Frage widmet sich Filmemacher Peter Mettler in seiner Dokumentation "END OF TIME". Vom CERN Teilchenbeschleuniger in der Schweiz, wo Wissenschaftler Dimensionen der Zeit erforschen, die sich unseren Sinnen entziehen, zu den Lavaströmen in Hawaii, die bis auf eines alle Häuser auf der Südseite der Big Island unter sich begraben haben; von der vom Zerfall gezeichneten Innenstadt Detroits bis hin zum hinduistischen Begräbnis-Ritus in der Nähe des Ortes, wo Buddha Erleuchtung fand, sucht Mettler unsere Wahrnehmung von Zeit zu erforschen. Herausgekommen ist dabei ein visuelles Kunstwerk, das mit beeindruckenden Bildern aufwartet. Märchenhaft anmutende Winterlandschaften, langsam daher fließende Lavaströme, Insekten in Nahaufnahme, brach liegende Industriebauten und verlassene Wohnviertel werden kombiniert mit animierten Farbspielen. Zwischendurch kommen verschiedene Menschen zu Wort, die Aussagen zum Thema Zeit treffen. Vom Physiker über Buddhisten bis hin zu einer älteren, ganz normalen Frau sprechen alle von ihrer persönlichen Auffassung von Zeit. Ob physikalisch begründet als vierte Dimension oder philosophisch betrachtet, dass Zeit alles und nichts ist, bis hin zur Zeitlosigkeit sind die Antworten so verschieden wie die Befragten. Eine endgültige Antwort gibt der Film natürlich nicht. Es wäre auch anmaßend dies zu erwarten.
Allerdings bleibt die Frage, was die Aneinanderreihung subjektiver Aussagen bringen soll. Es sind keine bahnbrechenden neuen Erkenntnisse dabei und auch philosophisch bleibt es bei fragmenthaften Äußerungen. Die bereits erwähnt fulminanten Filmaufnahmen werden zu stark in die Länge gezogen, so dass man einen Eindruck bekommt, wie lange eine Minute sein kann und die Relativität von Zeit am eigenen Leib erfährt. Somit bleibt von dem Film, abgesehen von den Bildern, nicht viel übrig. Ein bisschen mehr Tiefgang wäre durchaus angebracht gewesen.

Fazit: Mit zwar beeindruckenden Aufnahmen, die allerdings viel zu lange andauern, bringt diese Dokumentation leider nicht viel Informatives zum Thema Zeit.




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Land: Kanada, Schweiz
Jahr: 2012
Genre: Dokumentation
Länge: 109 Minuten
FSK: 0
Kinostart: 09.05.2013
Regie: Peter Mettler
Verleih: Real Fiction

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