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Erich Mendelsohn - Visionen für die Ewigkeit
Erich Mendelsohn - Visionen für die Ewigkeit
© Salzgeber & Co

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Erich Mendelsohn - Visionen für die Ewigkeit (2011)

Mendelsohn's Incessant Visions

Doku über das Leben des Architeckten Erich MendelsohnUser-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 4.0 / 5

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"Erich Mendelsohn – Visionen für die Ewigkeit" ist das aufschlussreiche und poetische Porträt des israelischen Filmemachers Duki Dror über Erich Mendelsohn, einen der prägenden und bedeutenden Architekten des letzten Jahrhunderts.
Geboren wurde Mendelsohn am 21. März 1887 im ostpreußischen Allenstein (heute Olsztyn / Polen). Nach seinem Architektur-Studium in München brach der Erste Weltkrieg aus und Mendelsohn musste an die Front. Dort flüchtete er sich in Fantasiewelten, um das Grauen zu überstehen. Er zeichnete Entwürfe von organischen Gebilden und stellte philosophische Gedanken zeichnerisch dar. Diese gezeichneten Kreationen schickte er seiner sechszehnjährigen Geliebten, der Cellistin Luise Maas. Noch während des Kriegs im Jahr 1915, heirateten die Beiden. Voller Arbeitseifer und Tatendrang kehrte Mendelsohn nach dem Krieg nach Berlin zurück und gründete dort sein eigenes Büro. In den folgenden Jahren sollte sich Mendelsohn zu einem weltweit gefragten Architekten und zu einem Wegbereiter der Moderne entwickeln. Zu seiner bekanntesten Arbeit in der Hauptstadt zählt neben dem Universum-Kino (heute Schaubühne) vor allem das Columbushaus am Potsdamer Platz. Berühmtheit erlangte Mendelsohn auch durch seine zahlreichen Waren- und Geschäftshäuser wie z.B. das Kaufhaus Schocken in Stuttgart. Sein bekanntestes Bauwerk aber ist bis heute der Einsteinturm auf dem Potsdamer Telegrafenberg.
Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten im Jahr 1933 emigrierte Mendelsohn, denn er war Jude. Bis 1941 lebte und arbeitete er abwechselnd in England und Palästina, wo er mit eindrucksvollen Projekten, allen voran Villen, Fabriken und Krankenhäuser, deutliche Spuren hinterließ. Seine letzten Jahre zeichneten sich in erster Linie durch seine imposanten Synagogenbauten aus. Mendelsohn starb 1953 in San Fransisco an Krebs.

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FilmkritikKritik anzeigen

"Erich Mendelsohn – Visionen für die Ewigkeit" ist eine lehrreiche Dokumentation über den berühmten Architekten geworden, die sich aber nicht nur ausführlich seinem Leben und Werk widmet. Weitere Bedeutung kommt nämlich der Liebesbeziehung zwischen Mendelsohn und seiner Frau Luise zu, die einen wesentlichen Einfluss auf das Wirken und die Arbeit ihres Mannes hatte. Das erzählerische Gerüst [...mehr]

Filminfos & CreditsAlles anzeigen

Land: Deutschland, Israel, Polen, USA
Jahr: 2011
Genre: Dokumentation, Biopic
Länge: 71 Minuten
FSK: 0
Kinostart: 08.11.2012
Regie: Duki Dror
Darsteller: Seann Shaffer, Debbie Irwin
Verleih: Salzgeber & Co

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