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Die Abenteuer von Mr. Peabody & Sherman
Die Abenteuer von Mr. Peabody & Sherman
© 20th Century Fox

Die Abenteuer von Mr. Peabody & Sherman (2013)

Mr. Peabody & Sherman

US-Animation: Mr. Peabody ist Geschäftsmann, Erfinder, Wissenschaftler, Nobelpreisträger, Feinschmecker, zweifacher Olympiasieger, Genie ... und außerdem ein Hund, der den Erstklässler Sherman adoptiert hat. Gemeinsam reisen die beiden mit der von Mr. Peabody erfundenen Zeitreise-Maschine zu den entscheidenden Momenten der Weltgeschichte...Kritiker-Film-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 4 / 5
User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 3.8 / 5

Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 4 Besucher eine Bewertung abgegeben.


Mr. Peabody ist ein Hund und Sherman ein Junge, der in die erste Klasse kommt. Allerdings ist der Vierbeiner kein gewöhnliches Tier, sondern ein Nobelpreisträger, genialer Erfinder und Meisterkoch. Und er hat den Waisenjungen rechtmäßig adoptiert, mit dem er oft in einer roten Kapsel in die Vergangenheit reist. So weiß Sherman im Geschichtsunterricht mehr als die ehrgeizige Mitschülerin Penny, die ihn zu einer tätlichen Auseinandersetzung provoziert. Der Fall kommt der strengen Miss Grunion vom Amt für Kinderschutz und Nachwuchsbetreuung zu Ohren, die felsenfest davon überzeugt ist, dass ein Hund kein geeigneter Vater für ein Menschenkind sein kann. Sie will Mr. Peabody das Sorgerecht entziehen lassen. Um die Wogen wieder zu glätten, lädt dieser Penny und ihre Eltern zum Essen zu sich nach Hause ein, bevor auch Miss Grunion für ihren Kontrollbesuch hinzustößt.
Im Kinderzimmer sorgt die neugierige Penny dafür, dass Sherman sie verbotenerweise zum Zeitomat führt – und schon landen die beiden im alten Ägypten. Dort gefällt es Penny, der künftigen Braut von Tutenchamun, so gut, dass sie nicht wieder zurückkehren will. Sherman holt Mr. Peabody zu Hilfe, der schnell seine Gäste hypnotisiert und mit Sherman zum Pharao reist, um Penny vor einem großen Fehler zu bewahren. Aber die Rückkehr verzögert sich aufgrund großer Komplikationen.

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Filmkritikunterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse4 / 5

Der lustige Zeitreisen-Kinderfilm aus dem Hause DreamWorks Animation verbindet ein turbulentes Abenteuer mit einer informativen Geschichtsstunde. Der geniale Hund und sein Menschensohn statten der Vergangenheit ereignisreiche Stippvisiten ab: Sie mischen in der Französischen Revolution mit, im alten Ägypten, im Trojanischen Krieg und helfen Leonardo da Vinci dabei, die schlecht gelaunte Mona Lisa, die er malen will, zum Lächeln zu bringen. Im Zentrum aber steht die Frage, ob Mr. Peabody tatsächlich ein guter Vater für Sherman ist, der eine Menge Schwierigkeiten verursacht. Dieses ungewöhnliche Gespann ist keine neue Erfindung, sondern eine charmante Wiederentdeckung: Es entstammt einer Reihe von Kurzfilmen, die im amerikanischen Fernsehen in den 1950er und 1960er Jahren liefen.

Unter der Regie von Rob Minkoff ("Der König der Löwen") werden der coole, nerdige Hund und sein ziemlich normaler Junge in einen visuell sehr ansprechenden CGI-Ausflug geschickt. Bunt und reich ausgeschmückt wechseln sich darin historische Schauplätze mit futuristischem Reisespektakel aus rutschbahnartigen Wurmlöchern, Schwarzem Loch und einem fragilen Raum-Zeit-Kontinuum ab. In der Vergangenheit wird es für die Besucher oft ziemlich brenzlig, und der Hund muss wiederholt all seine Genialität aufbieten, um den Jungen und Penny zu retten. Obwohl Sherman die Komplikationen selbst verursacht, hat er im entscheidenden Moment auch die beste Idee, wie man die Gegenwart davor bewahren kann, ihrerseits ungebetenen Besuch von früher zu erhalten. Wie Peabody und Sherman es jeweils schaffen, ihren Verfolgern zu entkommen, wird mit einem Brimborium aus Effekten und Schnitten mehr verschleiert, als offenbart. Aber das wirkt nicht weiter schlimm, denn die leicht geheimnisvolle Aura passt gut zum Sci-Fi-Charakter der Geschichte. Und auch zum Überflieger-Hund, dessen Berechnungen und Erkenntnisse Sherman zwar immer wieder begeistern, ihn aber auch gestehen lassen: "Kapier ich nicht!" Obwohl so viel passiert, nimmt sich der Film bei Leonardo da Vinci zum Beispiel auch wieder ausreichend Zeit, um ihn auf nostalgische Weise als technischen Tüftler und Erfinder zu würdigen.

Seinen unbeschwerten Witz und seine coole Lässigkeit erhält der Film vor allem dank des Hundecharakters. Peabody lebt wie ein Mensch unter lauter Menschen, nur dass er viel klüger als die meisten von ihnen ist. Er spricht sehr gewählt und handelt immer überlegt: Emotionen sind weniger sein Fall. Diese talentierte Ausnahmeerscheinung ist eine ständige, unschuldige Provokation. Kann ein Hund ein guter Vater für ein Kind sein? Gerade weil diese Frage abwegig ist, macht es so viel Spaß, ihr einen ganzen Film lang zu folgen.

Fazit: Dieses charmante Animationsabenteuer bietet kurzweilige, visuell ansprechende Zeitreisen in die Vergangenheit und ein cooles Vater-Sohn-Gespann mit einem Hund in der Elternrolle.




FBW-BewertungJurybegründung anzeigen

FBW: besonders wertvollLiebevoll perfekt setzt Regisseur Rob Minkoff (LITTLE STUART und KÖNIG DER LÖWEN) in seinem vergnüglichen Zeitreiseabenteuer die Geschichte von dem hochintelligenten Hund Mr. Peabody und seinem Adoptivsohn Sherman in Szene. Die beiden Protagonisten [...mehr]

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Filminfos & CreditsAlles anzeigen

Land: USA
Jahr: 2013
Genre: Animation
Länge: 90 Minuten
Kinostart: 27.02.2014
Regie: Rob Minkoff
Darsteller: Stephen Tobolowsky, Ty Burrell, Allison Janney
Verleih: 20th Century Fox

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