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Frohes Schaffen (2012)

Frohes Schaffen - Ein Film zur Senkung der Arbeitsmoral

Essayistisch-satirisches Dokumentarspiel, dass die Wurzeln unseres Arbeitsbegriffs untersucht...User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 2.7 / 5

Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 3 Besucher eine Bewertung abgegeben.


Der moderne aufgeklärte Mensch ist nicht frei von Irrglauben und geistigem Zwang. Er hat längst einen neuen Gott erwählt – Die Arbeit. Arbeit ist Sicherheit, Selbstbestätigung, Existenzberechtigung. Sie ist eine Sucht, ein Fetisch, ein Mantra, das uns tagtäglich umgibt.
Regisseur Konstantin Faigle begibt sich auf eine Reise zu den Wurzeln unseres Arbeitsbegriffs. Er besucht die Stätten des Arbeitsglaubens und dessen Niedergangs. Er fährt ins Ruhrgebiet zu den letzen "heiligen" Bergarbeitern und zum geschlossenen Nokia-Werk. Er begutachtet in Hamburg ein virtuelles Übungskaufhaus, eine Aktivierungsmaßnahme für Langzeitarbeitslose. Und in den USA besucht er unter anderem einen kalifornischen Ein-Mann-Fernsehsender, der seine Beiträge komplett via Internet auf den Philippinen schneiden lässt. Zu Wort kommen zahlreiche Experten wie der amerikanische Sozialhistoriker Prof. Benjamin Hunnicutt, der US-Ökonomen Jeremy Rifkin, der Philosoph und Religionskritiker Michael Schmidt-Salomon, Soziologin und Buchautorin Marianne Gronemeyer sowie Tom Hodgkinson, britischer Experte für Muße, Genuss und Gelassenheit.
Parallel dazu geht der Film in kleinen, inszenierten Szenen mit Humor und Tiefgang unserer deutschen Arbeitswelt auf den Grund: Er beobachtet Werner Kraft, einen gut verdienenden, aber ausgebrannten Ingenieur. Er zeigt Hartmut Breuer, einen einsamen deutschen Rentner und Marion Weber, eine emanzipierte Freelancerin ohne Aufträge. Und während Herbert Stollberg-Naue noch die Vorzüge seines Sozialversicherungsfachangestelltendaseins genießt, führt Jochen Picht schon längst das Leben eines glücklichen Müßiggängers.

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FilmkritikKritik anzeigen

Arbeiten ist eines der zentralen Themen unseres Lebens, das den Alltag des modernen Menschen bestimmt. Die meiste Zeit unseres Lebens verbringen wir nicht etwa mit unseren Liebsten oder mit Menschen, die uns wichtig sind. Die meiste Zeit verbringen wir mit Abstand auf der Arbeit, viele Menschen zehn oder mehr Stunden am Tag. Arbeit ist wichtig für uns alle. Für uns selbst, für unsere Vorsorge, [...mehr]

Filminfos & CreditsAlles anzeigen

Land: Deutschland
Jahr: 2012
Genre: Dokumentarspiel, Satire
Länge: 98 Minuten
FSK: 0
Kinostart: 02.05.2013
Regie: Konstantin Faigle
Darsteller: Lilli Hollunder, Nina Proll, Roland Jankowsky
Verleih: W-Film

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