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Escobar - Paradise Lost
Escobar - Paradise Lost
© Alamode Film © Die FILMAgentinnen

Escobar - Paradise Lost (2014)

Paradise Lost

Thriller um einen kanadischen Surfer, der sich mit dem berühmt-berüchtigten Drogenhändler Pablo Escobar einlässt.Kritiker-Film-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 3 / 5
User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 4.0 / 5

Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 2 Besucher eine Bewertung abgegeben.


Anfang der 1980er reist der junge Kanadier Nick Brady an die kolumbianische Küste, um dort gemeinsam mit seinem Bruder Dylan eine Surfschule zu betreiben. Doch als er auf seine Traumfrau Maria trifft und sich unsterblich in die schöne Kolumbianerin verliebt, nimmt das Leben des unbedarften Surfers eine ungeahnte Wendung: Denn Maria ist die Nichte des gefürchteten Verbrechers Pablo Escobar, der durch Drogenhandel zu einem der reichsten Männer der Welt aufgestiegen ist und sein Drogenimperium mit allen Mitteln verteidigt. Bald gehört auch Nick zum engeren Kreis der Escobar-Familie und steckt damit mitten in einem Sumpf aus Gewalt und Verbrechen, aus dem es kein Entkommen zu geben scheint.

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Filmkritikunterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse3 / 5

Für sein Regiedebüt hat sich der italienische Filmemacher Andrea Di Stefano von einer Anekdote um den realen Drogenbaron Pablo Escobar inspirieren lassen und diese zu einem romantischen Thriller verarbeitet. Dabei hält der Regisseur und Drehbuchautor größtenteils an den erprobten Konventionen des Genres fest, nichtsdestotrotz beweist er mit seinem Erstling Talent. Der Plot um den gutgläubigen Helden, der aus Liebe in ein lebensgefährliches Spiel um Macht und Geld gerät, ist natürlich keineswegs neu oder überraschend, Di Stefano versteht es jedoch, aus dem bekannten Stoff einen spannenden Unterhaltungsfilm zu schaffen.

Hauptdarsteller und ausführender Produzent Josh Hutcherson, der spätestens seit der "Die-Tribute-von Panem"Reihe zu Hollywoods vielversprechendsten Jungstars gehört, überzeugt als naiver Held und gewinnt seiner im Grunde reicht eindimensionalen Figur nicht bloß ungeahnte Facetten ab, sondern dient zudem als sympathische Identifikationsfigur. Während die Liebesgeschichte definitiv ein Schwachpunkt des Films ist und Claudia Traisac als Maria austauschbar bleibt, weiß die Beziehung zwischen Hutchersons Helden und dem eigentlichen Star des Films umso mehr zu faszinieren: Benicio Del Toro als Escobar ist unbestreitbar das charismatische Zentrum des Thrillers und stellt hier als skrupelloser und scheinbar allmächtiger Schurke sein schauspielerisches Können eindrucksvoll unter Beweis.

Die Actionszenen hingegen sind zwar ordentlich inszeniert, aber bieten genau wie die Settings nichts Originelles. So bleibt "Escobar" ein ambitioniertes und handwerklich solides Debüt, das vor allem dank Del Toros Performance gut zu unterhalten weiß. Alles in allem bleibt Di Stefanos Thriller allerdings ein Werk, das zwar neugierig auf weitere Arbeiten des Filmemachers macht, aber nach dem Anschauen schnell wieder vergessen ist.

Fazit: Der Thriller bietet zwar konventionelle, aber dennoch spannende Genrekost, die vor allem dank Benicio Del Toros charismatischem Auftritt zu überzeugen weiß. Ein Film der Spaß macht, aber nach dem Anschauen schnell wieder vergessen ist.




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Land: Frankreich, Spanien, Belgien, Panama
Jahr: 2014
Genre: Drama, Romantik
Länge: 120 Minuten
Kinostart: 09.07.2015
Regie: Andrea Di Stefano
Darsteller: Josh Hutcherson, Benicio Del Toro, Brady Corbet
Verleih: Alamode Film, Die FILMAgentinnen

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