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Auf der Suche nach dem alten Tibet - Eine Reise zu...oster
Auf der Suche nach dem alten Tibet - Eine Reise zu Buddhas Erben - Poster
© Yogifilm

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Auf der Suche nach dem alten Tibet - Eine Reise zu Buddhas Erben (2012)

Looking for ancient Tibet

Ein Dokumentarfilm Team dringt zu den abgelegenen Kraftplätzen in Ost-Tibet vor, um die letzten lebenden Halter der Jahrtausende alten Yogi-Tradition zu finden. In der malerischen Berglandschaft des Himalaja entstanden Aufnahmen, die unser westliches Verständnis von "Wirklichkeit" in Frage stellen.User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 2.9 / 5

Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 15 Besucher eine Bewertung abgegeben.


"Wer glaubt, dass die Dinge wirklich sind, ist so dumm wie eine Kuh – "

Mit diesem provokanten Zitat eines buddhistischen Meisters aus dem 8. Jahrhundert stimmt der Film seine Zuschauer auf eine Reise ein, die uns jenseits unserer Vorstellungen führt. Wir durchstreifen den malerischen Himalaya auf der Suche nach tibetischen Yogis, die mit Hilfe jahrhundertealter Meditationstechniken den letzten Schritt zur Erleuchtung gehen.
Wir verlassen die Städte und Klöster in den Tälern und reisen zu den abgelegenen Kraftplätzen hoch in den Bergen. Dort begegnen wir Menschen, die alles Weltliche hinter sich gelassen haben, um sich ausschließlich der Meditation zu widmen. Ihr Ziel ist ein Geisteszustand ohne Ablenkung, in dem die "Wirklichkeit" sich als Traum entlarvt.
Unter ihnen ein Meditationsmeister mit vielen hundert Schülern, ein Yogi, der von sechs Körnern Gerste in der Woche leben soll und der wild aussehende "Barfuß-Lama", der angeblich seit dreißig Jahren keine Schuhe mehr trägt – auch nicht im tibetischen Winter.
Zwischen die Geschichten der Protagonisten reihen sich Bilder, die nicht wirklich zu erklären sind: Geheimnisvolle Fußabdrücke im Felsen, Perlen, die sich während der Verbrennungszeremonie eines Lamas von selbst bildeten, Löcher in den Schädeldecken von Meditierenden, die alleine durch Meditation entstehen und in die zur Veranschaulichung Grashalme gesteckt werden, Knochenstücke mit Buddha-Fresken, die nach der Verbrennung eines Yogis in dessen Asche gefunden wurden und ein Yogi, der noch Tage nach seinem Tod aufrecht in Meditiationshaltung sitzt...
Während die Grenze zwischen Wirklichkeit und Traumhaftem verwischt, verlässt der Film nie seinen ruhigen Erzählstil und verzichtet auf jegliche Effekthascherei. Man kann erahnen, dass das Filmteam selbst aus Buddhisten besteht, die auf ihrer monatelangen Reise durch Tibet langsam in die Gemeinschaft der Yogis aufgenommen wurden, in der eine Filmkamera sonst nicht geduldet wird. "Auf der Suche nach dem alten Tibet" ist kein buddhistischer Lehrfilm, sondern ein mit Liebe gezeichnetes Porträt einer Kultur auf dem Dach der Welt, die der westlichen Vorstellung von Wirklichkeit trotzt.
" – wer glaubt, dass die Dinge nicht wirklich sind, ist sogar noch dümmer!"
Mahasidda Saraha, 8. Jahrhundert

Bildergalerie zum Film

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Land: Tibet
Jahr: 2012
Genre: Dokumentation
Kinostart: Unbekannt
Regie: Vilas Rodizio
Verleih: Yogifilm

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