VG-Wort
Die Domain Spielfilm.de verwendet Cookies für funktionale und analytische Zwecke. Durch die Nutzung unserer Seite erklärst Du Dich damit einverstanden. Weitere Cookie-Informationen findest Du hier.

Ok, einverstanden!

oder
Step Up: All In
Step Up: All In
© 2014 Constantin Film Verleih GmbH

Kritik: Step Up: All In (2014)

Kritiker-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 2 / 5

"Step Up: All in" ist der mittlerweile fünfte Teil des erfolgreichen US-Franchise über junge, attraktive Tänzer, die sich in schweißtreibenden, imposanten Tanz-Battles an exotischen Orten auf der ganzen Welt miteinander messen. Wird auch dieser Film wieder ein Erfolg, und davon ist nach dem starken Einspielergebnis (140 Millionen Dollar) des vierten Teils auszugehen, ist ein Ende der Reihe wohl noch nicht in Sicht. Auf dem Regiestuhl nahm zum ersten Mal die Videoclip-Regisseurin Trish Sie Platz, die bisher vor allem für ihre Musikvideos ("Ok Go") bekannt war.

Exakt auf die Bedürfnisse der Zielgruppe (Teenager zwischen 13 und 17) abgestimmt, liefert Sie ein bewährtes Film-Produkt ab, das sich wie gewohnt durch wenig Story und enorme optische Schauwerte auszeichnet. Jedoch gehen die wilden Tanz-Einlagen und kriegerisch anmutenden Battles der Beteiligten aufgrund mangelnder neuer Ideen noch schneller auf die Nerven als sonst und die eingeölten, durchtrainierten Körper sorgen bereits nach wenigen Minuten für eine optische Reizüberflutung. Insofern ist "Step Up: All in" lediglich für Hardcore-Fans der Reihe interessant.

Die Europäer haben "StreetDance", die Amis ihr "Step Up". Die US-amerikanische Tanzfilm-Reihe geht mittlerweile in ihr neuntes Jahr. Der Vorgängerfilm, "Step Up: Miami Heat", erwies sich erneut als Kassenhit und das nicht nur in den USA: Allein in Deutschland wollten den Film über eine Millionen Fans sehen, der inhaltlich und tanzästhetisch dasselbe bot, womit auch der fünfte "Step Up"-Film wie erwartet aufwartet: schwitzende, gestählte Körper, die sich gegenseitig in immer neuen, ausufernden Tanz-Schlachten herausfordern und durch einen Film ohne viel Story hopsen. Das gegenseitige, aggressive Anstacheln und Befeuern, um zu noch spektakuläreren "Moves" zu gelangen, mutet dabei zunehmend unfreiwillig komisch an. Langsam hat sich das Konzept merklich erschöpft. Freilich ist auch diesmal wieder viel Futter für Auge und Ohr dabei und wer an den Vorgänger-Werken Gefallen fand, kommt vermutlich erneut auf seine Kosten. Allen anderen sei von diesem neuerlichen, ermüdenden Tanzfilm-Aufguss abgeraten.

Fazit: Attraktive Körper und waghalsige Tanz-Einlagen zu harten Beats: "Step Up: All in" bietet wie schon die Vorgänger-Filme viel fürs Auge. Die dürftige Story und die fehlende inhaltliche und charakterliche Tiefe der Figuren sorgen jedoch dafür, dass der Film lediglich für Fans der Reihe interessant sein dürfte.




Spielfilm.de-Mitglied werden oder einloggen.