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Findet Dorie
Findet Dorie
© Walt Disney Studios Motion Pictures Germany

Kritik: Findet Dorie (2015)

Kritiker-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 4 / 5

Knapp 13 Jahre nachdem die Pixar-Studios mit "Findet Nemo" ein unvergessliches Unterwasser-Abenteuer geschaffen haben, startet nun das Sequel in den deutschen Kinos. Während Fortsetzungen allgemein zwar nicht den besten Ruf haben, so hat die zum Walt-Disney-Imperium gehörende Animationsschmiede in der Vergangenheit doch zeigen können, dass filmische Nachfolger ihren Vorgängern qualitativ in keinster Weise nachstehen müssen: "Toy Story 2" (1999) und "Die Monster Uni" (2013) waren durchaus gelungen, "Toy Story 3" (2010) übertraf das Original von 1995 sogar noch.

"Findet Dorie" reiht sich nun in diese Serie von starken Fortsetzungen ein und überzeugt auf den ersten Blick durch seine wunderbaren Bilder. Im direkten Vergleich mit "Findet Nemo" zeigt sich dabei deutlich, dass sich in technischer Hinsicht doch so einiges getan hat: Die Details sind noch liebevoller, die Animationen wirken noch ein Stück ausgereifter. Bei der Story ist hingegen alles beim Alten geblieben, das Abenteuer unter der Regie von Andrew Stanton und Angus MacLane variiert den Plot des Vorgängers im Prinzip bloß und bietet keine wirklichen Überraschungen.

Stattdessen darf man sich auf alte Bekannte freuen, die von einigen neuen Figuren unterstützt werden. Der Star des Film ist dabei natürlich wie auch schon im Vorgänger die vergessliche Fischdame Dorie, deren lückenhaftes Gedächtnis für viele Lacher und einige Action sorgt. Die im US-amerikanischen Original von Ellen DeGeneres großartig gesprochene Heldin wird in der deutschen Synchronisation wieder kongenial von Anke Engelkes Stimme zum Leben erweckt. Ob es unbedingt nötig ist, in kleinen Nebenrollen Youtube-Stars wie Aaron Troschke zu besetzen, bleibt fragwürdig, aber zumindest bei den Hauptrollen wurde glücklicherweise mehr Wert auf Können als auf Prominenz gelegt.

Fazit: "Findet Dorie" bietet zwar keine großen Überraschungen, dafür aber ein gelungenes Wiedersehen mit alten Bekannten. Die Animationstechnik sorgt wieder einmal für wunderbare Bilder, neue Figuren sorgen für Abwechslung. Der Star ist allerdings wie schon im Vorgänger "Findet Nemo" die Fischdame Dorie, deren lückenhaftes Gedächtnis für jede Menge Lacher und einige rasante Actionszenen verantwortlich ist.




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