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Die Mamba
Die Mamba
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Kritik: Die Mamba (2014)

Kritiker-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 2 / 5

Ali Samadi Ahadi ist ein deutscher Regisseur iranischer Herkunft, der in seiner bisherigen Karriere bereits große Anerkennung erhalten hat. 2006 erhielt Samadi für seinen Film "Lost Children" über Kindersoldaten in Uganda den Deutschen Filmpreis in der Kategorie Bester Dokumentarfilm. 2009 erhielt er für "Salami Aleikum" den Preis der deutschen Filmkritik für das Beste Spielfilmdebüt und 2011 den Grimme-Preis für seine Dokumentation "Iran: Elections 2009", welcher die Proteste nach den iranischen Präsidentschaftswahlen 2009 zum Thema hat. Somit ist Samadi ein sehr anerkannter Filmemacher, der bereits eine große Vielfalt an Talenten hat erkennen lassen.

Mit "Die Mamba" verbindet Samadi positiv gesprochen nun sein politisches Interesse mit seiner Liebe für die Komödie. Aber während die Culture-Clash-Komödie "Salami Aleikum" durch ihren besonderen Charme bestach, suhlt sich "Die Mamba" in den tiefsten Niederungen absolut hirnlosen Action-Klamauks. Auch der aus "Salami Aleikum" bekannte österreichische Schauspieler Michael Niavarini in der doppelten Hauptrolle als "Die Mamba" und Hossein Sarivi kann hier nicht mehr viel retten. Der einzige wirkliche Reiz des Filmes besteht in dem beißenden Kontrast zwischen der verhältnismäßig pompösen Optik, welche eine halbwegs seriöse Produktion suggeriert, und dem infantil-debilen Humor.

Fazit: Ali Samadi Ahadi hat bereits viele gute Filme gemacht. Der debile Action-Klamauk "Die Mamba" gehört jedoch definitiv nicht dazu. Fans von Bully Herbig können einen Blick riskieren, alle anderen suchen lieber schnellstens das Weite.





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