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Mein Freund, der Delfin 2
Mein Freund, der Delfin 2
© Warner Bros.

Kritik: Mein Freund der Delfin 2 (2014)

Kritiker-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 4 / 5

Der Spielfilm "Mein Freund der Delfin" erzählte im Jahr 2011 die wahre Geschichte eines Großen Tümmlers, der im Clearwater Marine Aquarium in Florida lebt. Winter hatte sich im Ozean in einer Krebsfalle verfangen und ihre Schwanzflosse musste amputiert werden. Aber das Delfinweibchen bekam eine Spezialprothese angefertigt. Das auf die Rettung verletzter Meerestiere spezialisierte Aquarium erlebte daraufhin einen wahren Besucheransturm: Viele von ihnen sind Kinder, die ebenfalls mit einer Körperbehinderung leben müssen und denen die Begegnung mit Winter Mut macht. Auch der Fortsetzungsfilm, der wieder von Charles Martin Smith inszeniert wurde und ein Wiedersehen mit Winter beschert, basiert auf wahren Ereignissen.

Für die Teenager Sawyer und Hazel ist die Arbeit im Aquarium die schönste Freizeitbeschäftigung. Die Zuschauer erfahren an ihrer Seite, wie abwechslungsreich der Alltag in dieser Pflegestation für Meerestiere ist. Hazel gerät in Konflikt mit ihrem Vater, der nicht bereit ist, Winter die dringend benötigte Gesellschaft eines anderen Delfins zu ermöglichen und dafür die gesunde Mandy in Gefangenschaft zu halten. Für Winter wäre es, wie übrigens auch für das Aquarium, dessen Besuchermagnet sie ist, aber eine Katastrophe, in eine andere Einrichtung umgesiedelt zu werden.

Anhand eines solchen Dilemmas zeigt sich sehr eindringlich, wie komplex die Entscheidungen sind, die hier getroffen werden müssen. Dabei steht der Teamgeist im Mittelpunkt. Selbst Clays alter Vater Reed (Kris Kristofferson) packt in den wichtigsten Momenten mit an. Der Arzt Cameron McCarthy (Morgan Freeman), der Winters Prothese anfertigen ließ, ist nicht nur zur Stelle, wenn der Delfin wieder seine Hilfe braucht, sondern kümmert sich auch als väterlicher Freund um Sawyer.

Die Mischung aus fiktiven, emotionalen Elementen, wie der Geschichte der beiden Teenager Sawyer und Hazel, mit dem realen Drama des Delfins entpuppt sich als äußerst reizvoll. Der Grundton ist optimistisch-tatkräftig, wie schon einst in der TV-Serie "Flipper". Im Abspann sieht man, dass die Bergung und Freilassung der Tiere, von der hier erzählt wird, in Wirklichkeit ganz ähnlich verlief. Allerdings musste die kleine Hope, die inzwischen schon ziemlich groß ist, für den Film visuell geschrumpft werden. Um die echten Tiere zu schonen, wurden sie in anspruchsvollen Szenen durch animatronische Doubles ersetzt. Die Unterwasseraufnahmen, etwa beim Schwimmen der Teenager mit den Delfinen, oder wenn die Kamera aus Winters Perspektive auf die Menschen am Beckenrand schaut, verstärken den aufregend authentischen Eindruck dieses Spielfilms.

Fazit: Die Fortsetzung des Familienfilms "Mein Freund, der Delfin" schmückt Ereignisse aus dem Clearwater Marine Aquarium in Florida zu spannenden Geschichten aus. Die Mischung aus Realitätsnähe und Fiktion überzeugt mit ihrem optimistischen Grundton und weckt das Interesse für Delfine und andere Meerestiere.




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