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Tinkerbell und die Piratenfee
Tinkerbell und die Piratenfee
© Disney

Kritik: Tinkerbell und die Piratenfee (2014)

Kritiker-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 3 / 5

"Tinkerbell und die Piratenfee" ist bereits der fünfte Animationsfilm, in dem die aus dem Peter Pan-Märchen bekannt gewordene Fee Tinkerbell (im Deutschen hieß sie zunächst Glöckchen) ihre eigenen Abenteuer bestehen muss. Neben den gewohnten Synchronstimmen von Mae Whitman ("Vielleicht lieber morgen") und Lucy Liu ("Elementary") leihen diesmal auch die Schauspieler Tom Hiddleston ("Thor 2: The Dark Kingdom") und Christina Hendricks ("Mad Men") zwei Figuren ihre Stimmen und erleben ihren Einstand im Synchrongeschäft. Auf dem Regiestuhl nahm erneut Peggy Holmes Platz, die zuvor schon den gelungenen Vorläufer "Das Geheimnis der Feenflügel" inszenierte. Im Gegensatz zum Vorgänger fällt der neue Film etwas ab, bietet aber dennoch kindgerechte, turbulente Unterhaltung mit vielen guten Einfällen, die eine Menge Spaß bereiten.

Hinsichtlich der tricktechnischen Umsetzung und der Animationen kann "Tinkerbell und die Piratenfee" bei weitem nicht mit weit höher budgetierten Produktion aus dem Hause Disney in der letzten Zeit (z.B. "Merida - Legende der Highlands" oder "Die Monster Uni") mithalten. Das merkt man den Szenen an und lässt sich auch nicht kaschieren oder überspielen. Wenn man darüber hinaus akzeptiert, dass die wenig charismatischen Piraten direkt vom Fließband stammen und eher langweilen als belustigen, dann erlebt der Zuschauer mit "Tinkerbell und die Piratenfee" einen sympathischen, anregenden Film besonders für die Kleinsten.

Ein bisschen was hat dieser Tinkerbell-Film auch von den "Avengers", wenn Tinkerbell hier also nicht alleine ein turbulentes Abenteuer zu bestehen hat, sondern sie mit ihren Feen-Freundinnen ein Superhelden-Team formt, mit dem sie gegen die Piratenfee antritt. Da sind z.B. die niedliche Fee Klara, die immer fröhlich und temperamentvoll ist, die kratzbürstige Fee Vivida oder die zuckersüße Emily, die immer wieder gerne planscht. Die Charaktere sind liebevoll und einfühlsam gezeichnet, vor allem kleine Mädchen werden sich gerne mit ihnen identifizieren. Richtig an Fahrt gewinnt der Film vor allem dann, wenn durch einen Zauber die Fähigkeiten der einzelnen Feen durcheinandergewirbelt werden. Die kleinen Wesen müssen sich nun erst an ihre neue Rolle gewöhnen, was viel erzählerischen Schwung mit sich bringt.

Fazit: Kindgerechtes, unterhaltsames Märchen mit niedlichen Charakteren, das vor allem auf junge Mädchen zugeschnitten ist. Abzüge gibt es vor allem bei der technischen Umsetzung.





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