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Angélique - Eine große Liebe in Gefahr (2013)

Angélique

Verfilmung des historischen Erfolgsromanen von Anne Golon: Mitte des 17. Jahrhunderts wird Angélique de Sancé, Tochter eines bankrotten französischen Barons, mit dem sehr viel älteren Grafen Joffrey de Peyrac von Toulouse verheiratet. Nach anfänglichemWiderstand arrangiert sich Angélique mit ihrem Schicksal. Doch bald droht neues Ungemach...Kritiker-Film-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 3 / 5
User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 2.9 / 5

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Frankreich, Mitte des 17. Jahrhunderts: Angélique de Sancé (Nora Arnezeder) ist die Tochter eines bankrotten, aus Frankreich stammenden Barons. Um das Auskommen aufzubessern entscheidet die Familie, Angélique mit dem sehr viel älteren Grafen Joffrey de Peyrac von Toulouse (Gérard Lanvin) zu verheiraten. Die selbstbewusste junge Frau ist zunächst alles andere als begeistert von dem unfreiwilligen Arrangement. Doch es kommt anders als geplant: Entgegen jeglicher Erwartung erweist sich der Graf als sympathisch und gebildet, weshalb im Laufe der Zeit echte Zuneigung zwischen den Eheleuten entsteht. Aus der Vergangenheit droht jedoch eine Gefahr, die das Glück zerstören könnte: Als Kind wurde Angélique Zeugin einer Verschwörung gegen König Ludwig XIV. (David Kross). Als die Verschwörer von damals von der Mitwisserin erfahren, wird der Graf der Hexerei beschuldigt und festgenommen. Die Verschwörer trachten Angélique und ihrem Mann nach dem Leben.

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Filmkritikunterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse3 / 5

Der Film beruht auf den ersten vier Angélique-Romanen der französischen Autorin Anne Golon, die sich ab den 50er-Jahren vor allem in ihrem Heimatland als Verkaufsknüller erwiesen. Erschien der erste Teil bereits 1956, sind bis heute 13 Romane über das Leben und Lieben der jungen Adeligen auf den Markt gekommen, die sich knapp 150 Millionen mal verkauft haben. Von 1964 bis 1968 verfilmte Regisseur Bernard Borderie bereits einige Male - höchst erotisierend - die Geschichte, in der Michèle Mercier die Hauptrolle spielte. In dieser Zeit entstanden vier Filme, die von Autorin Golon jedoch kategorisch abgelehnt wurden. Weitaus zufriedener zeigte sich die Angélique-Schöpferin mit der neuesten Version des Filmemachers Ariel Zeitoun. Auch wenn sein Film inhaltlich überfrachtet ist, bietet sein klassische Mantel- und Degen-Drama gefühlvolle Unterhaltung auf hohem Niveau.

"Angélique" veranschlagte rund 15 Millionen Euro an Produktionskosten, was im Vergleich zu thematisch und zeitlich ähnlich angelegten Filmen wie z.B. der "###f- 2987155 ### "-Neuinterpretation von 2011 wie ein günstiges europäisches Schnäppchen anmutet. Dementsprechend sieht man dem Film sein vergleichsweise geringes Budget auch an: die Kulissen sind bei weitem nicht derart prachtvoll und authentisch wie in der Hollywood-Produktion von Paul W. S. Anderson, ebenso kann der Film hinsichtlich der digitalen Effekte und der optischen Schauwerte insgesamt nicht mit den großen Blockbuster-Produktionen mithalten. Darum ging es den Machern dieser Angélique-Neuverfilmung aber auch gar nicht: sie wollten vielmehr ein dem Geiste der Original-Bücher entsprechendes, klassisches Kostüm-Drama entwerfen, das vor allem die emotionalen und romantisierenden Elemente hervorhebt. Und das ist ihnen gelungen.

Inhaltlich verhebt sich Regisseur Ariel Zeitoun das ein oder andere Mal, da seine Handlung von Ereignis zu Ereignis stolpert, ohne einen deutlichen roten Inhalts-Faden erkennen zu lassen. Dies ist der Tatsache geschuldet, dass Zeitoun hier Elemente aus den ersten vier (!) Romanen aus der Reihe in seinen Film gepackt hat - entsprechend wendungs- und abwechslungsreich ist die Handlung. Weniger wäre hier mehr gewesen. Andererseits sorgt diese inhaltliche Vielfalt, oder vielmehr Überladung, auch dafür, dass kaum Langeweile aufkommt und sich die 115 Minuten Laufzeit als sehr kurzweilig erweisen. Es gibt spektakuläre Fecht-Duelle, viel Tempo, unerwartete Wendungen, eine Menge Gefühl und gute Darsteller. Insofern kommt die 2014-Version der etwas angestaubten Figur der Angélique extrem amüsant und erheiternd daher. Ob die Story im modernen Internet-Zeitalter jedoch ähnlich viele Mädchen-Herzen wie vor 50 Jahren brechen wird, bleibt abzuwarten.

Fazit: Inhaltlich überladene, aber extrem amüsante und kurzweilige Neuinterpretation einer literarischen Kult-Figur.




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FBW: besonders wertvollFrankreich im Jahr 1656. Die hübsche und stolze Angélique de Sancé ist die Tochter eines verarmten Landadligen, der sie, um den Familienbesitz zu retten, dem reichen Grafen Joffrey de Peyrac von Toulouse versprochen hat. Angélique fühlt sich [...mehr]

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Land: Frankreich, Österreich, Belgien, Tschechien
Jahr: 2013
Genre: Drama
Länge: 113 Minuten
FSK: 12
Kinostart: 12.06.2014
Regie: Ariel Zeitoun
Darsteller: Nora Arnezeder als Angélique de Sancé de Monteloup, Gérard Lanvin als Le comte Joffrey de Peyrac, Tomer Sisley als Philippe de Plessis-Bellière
Verleih: Tiberius Film

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