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Quatsch und die Nasenbärbande
Quatsch und die Nasenbärbande
© farbfilm verleih

Kritik: Quatsch und die Nasenbärbande (2014)

Kritiker-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 4 / 5

Mit "Quatsch und die Nasebären-Bande" verfilmte Produzent und Filmemacher Veit Helmer sein eigenes Drehbuch. Es handelt sich hier um seinen ersten langen Kinderfilm, nachdem er sich vor allem in den 90er-Jahren einen Namen als Kurzfilm-Regisseur machte. Als Bollersdorf muss im Film das idyllische Dorf Buckow in der Märkischen Schweiz in der Nähe von Berlin herhalten. Inspiriert wurde Helmer beim Schreiben zu weiten Teilen von seinem fünfjährigen Sohn. Und ebenso blühend und verspielt wie die Phantasie und das Wesen eines Kindergartenkindes sind, genauso ist auch "Quatsch und die Nasenbären-Bande" geraten: ein kreativer, bunter und phantasievoller Kinderfilm voller kluger Einfälle und sympathisch umgesetzter Ideen.

In Buckow fanden die Macher den idealen Drehort für ihr beschauliches Bollersdorf: Weite Wiesen und Felder erstrecken sich bis zum Horizont, das Klima ist zumeist Mild und dazu gibt es viel Natur und nur wenige, vereinzelte Häuser. Nicht umsonst zählt die Region zu den beliebtesten Kurorten Deutschlands, und auch Schriftsteller Bertolt Brecht genoss schon die Ruhe und Abgeschiedenheit des Ortes. Herzstück des Films sind klar die lustigen, unfassbar knuffigen Kindergartenkinder, die sich allerhand Einfallen lassen, um Bollersdorf den Status der Durchschnittlichkeit zu entziehen: von selbsterfundenen Wunderwerken der Technik über den schwersten Fisch bis hin zur längsten Bratwurst der Welt. Dabei überfordert Regisseur Helmer seine Lausbuben-Darsteller nicht, er lässt die Kinder nur so viel sagen wie dringend notwendig. Sie dürfen sich weitestgehend frei und verspielt vor der Kamera austoben.

"Quatsch..." ist dabei vor allem für die Kleinsten der kleinen Zuschauer gedacht, entsprechend einfach, überschaubar und linear gestalten sich Handlung und Dramaturgie. Bei der Geschichte kommen auch die Fünfjährigen mit, die sich über einen Film freuen können, der vor sympathischen und geistreichen Einfällen nur so strotzt: egal ob blaue Nutella, grüne Cornflakes oder ein Erdbeer-Milchshake trinkender, niedlicher Nasenbär, der als Maskottchen der Bande herhalten muss. Dazu gesellt sich eine ganze Reihe an prominenten deutschen Darstellern, die ihre (Neben-) Rollen mit reichlich und Spielfreude ausfüllen, z.B. Benno Fürmann oder Fritzi Haberland.

Fazit:
Kunterbunter, phantasievoller Film-Spaß mit viel deutscher Schauspiel-Prominenz und reichlich fidelen Einfällen.




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