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Leni... muss fort (1994)

Leni

Fort, fort nach Auschwitz - eine wahre Begebenheit aus dem Alltag des Nationalsozialismus.User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 3.1 / 5

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1937: Kurz nach ihrer Geburt kommt Leni zu Pflegeeltern auf einen Einödhof im Allgäu. Die Aibeles, beide nicht mehr jung, sind kinderlos. Die Bäuerin Alwina findet sich bald in die ungewohnte Mutterrolle. Langsam schließt auch der alte Aibele das Kind in sein Herz und spätes Glück kommt ins Haus. Doch der übereifrige Bürgermeister des Dorfes bekommt heraus, dass mit dem Kind 'abstammungsmäßig' etwas nicht stimmt. Leni ist zwar getauft, doch da die Mutter Jüdin ist, gilt sie nach der herrschenden Nazi-Ideologie als nicht 'reinrassig'. Das Unheil ist nicht mehr aufzuhalten. Ausgerechnet am Heiligabend kommt der Gemeindediener mit dem Brief des Bürgermeisters. Die Nazimaschinerie läuft auch im letzten Winkel Deutschlands wie geschmiert. Denunzianten, Mitläufer, Bürokraten, Obrigkeitshörige gibt es überall. Und Priester und Nonnen sind nicht tapferer als andere. Leni "muss fort" heißt der Film im Untertitel, fort - nach Auschwitz. Keiner kann es verhindern, auch nicht der liebevoll bemühte alte Aibele und der aufrechte Dorflehrer.


Filminfos & CreditsAlles anzeigen

Land: Deutschland
Jahr: 1994
Genre: Drama
Länge: 86 Minuten
FSK: 12
Regie: Leo Hiemer
Darsteller: Johannes Thanheiser als Johann, Johanna Thanheiser als Leni, Christa Berndl als Alwina



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