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Wer rettet wen? (2014)

Dokumentarfilm über die Macht der Banken und die sozialen Folgen des forcierten Schuldenabbaus in verschiedenen europäischen LändernKritiker-Film-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 4 / 5
User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 3.7 / 5

Filmsterne von 1 bis 5 dürfen vergeben werden, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste mögliche Bewertung ist. Es haben insgesamt 3 Besucher eine Bewertung abgegeben.


Der Dokumentarfilm zeigt, wie die Sanierungsauflagen des europäischen Rettungsfonds unzählige Menschen in Südeuropa in die Armut treiben. Arbeitslosigkeit und Privatisierungen im Bildungs- und Gesundheitssektor krempeln das gewachsene gesellschaftliche Gefüge um. Dabei sind die einfachen Bürger nicht die Verursacher der Banken- und Eurokrise. Zahlreiche Experten unterstützen die Auffassung der Filmemacher, dass die wahren Ursachen für diese Entwicklung, die das europäische Haus zu sprengen droht, viel tiefer liegen: Die Politik hat es zugelassen, dass die Banken zu einem globalen Machtfaktor wurden, der viel zu stark in die einzelnen Gesellschaften hineinregiert. Der Film plädiert dafür, den Finanzsektor zu regulieren, insbesondere den Handel mit Derivaten, der das Risiko der Kreditvergabe für die Banken minimiert. Und er zeigt am Beispiel Islands, aber auch Spaniens Bemühungen auf, die sozialen Lasten in der Krise gerechter zu verteilen oder zu begrenzen.

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FilmkritikKritik anzeigen

Der Dokumentarfilm der Hamburger Filmemacher Leslie Franke und Herdolor Lorenz ergreift Partei. Er teilt nämlich die allgemeine Auffassung nicht, dass die Sparauflagen, die Griechenland aufoktroyiert werden, ein notwendiges Übel sind, um Europa zu retten. Oder dass es zur deutschen und zur EU-Politik keine sinnvolle und machbare Alternative gibt. Der Film, der in verschiedenen Ländern wie [...mehr]

Filminfos & CreditsAlles anzeigen

Land: Deutschland
Jahr: 2014
Genre: Dokumentation
Kinostart: 12.02.2015
Regie: Leslie Franke
Verleih: Salzgeber & Co

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