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Die Legende der weißen Pferde (2015)

The Legend of Longwood

Eine junge Pferdefreundin muss in diesem Abenteuerfilm ein dunkles Geheimnis lüften.Kritiker-Film-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 3 / 5
User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 3.0 / 5

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Die junge Mickey ist gar nicht begeistert, als sie erfährt, dass sie gemeinsam mit ihrer Mutter und ihrem kleinen Bruder von New York City nach Irland ziehen muss. Doch die Geldnöte lassen der Familie keine andere Wahl und da kommt es Mickeys Mutter gerade recht, dass sie ein uraltes Häuschen in einem verschlafenen Dorf in der Nähe von Dublin geerbt hat. Schon bald stellt sich allerdings heraus, dass es in dem Kaff gar nicht so langweilig ist, wie man erwarten würde: Mickey wird nämlich von düsteren Visionen heimgesucht, ein schwarzer Ritter scheint das Mädchen auf seinem Pferd zu verfolgen. Mit Hilfe der bei den Einwohnern als verrückt geltenden Lady Thyrza entdeckt Mickey schließlich die Legende von Longwood, eine hunderte Jahre alte Geschichte um ein verschwundenes Mädchen und seinem nach ihm suchenden Vater. Für Lady Thyrza ist schnell klar, dass es kein Zufall sein kann, dass Mickey in das kleine Dorf gekommen ist und dass sie etwas ganz Besonderes ist.

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Filmkritikunterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse3 / 5

Lisa Mulcahy beginnt ihren Abenteuerfilm für ein junges Publikum mit einer äußerst dynamischen Szene. Die Heldin Mickey reitet auf ihrem Pferd einen Strand entlang, bis sie schließlich beim Versuch über ein Bootswrack zu springen verunglückt und sich ein Bein bricht. Somit ist nicht nur das Trauma dieses Films eingeführt, sondern es wird zugleich deutlich, was die Stärken dieser Produktion sind: nämlich weite, geschmackvoll fotografierte Landschaften und selbstverständlich die tierischen Darsteller.

Für Pferdefans ab acht Jahren dürfte "Die Legende der weißen Pferde" damit durchaus ansprechend wirken, auch wenn der Film nicht mehr als solide gemachte Durchschnittskost bietet. Die Geschichte entwickelt sich anhand von bekannten Koordinaten und setzt auf ein eingängiges Gut-Böse-Schema. Die Protagonistin ist mutig und ebenso schlag- wie tatkräftig, während ihre Gegenspieler gemein und hinterlistig sind. Wirklich bedrohlich wirken die Antagonisten dabei nicht, sie erweisen sich vielmehr als Karikaturen, über die man gerne lachen darf und denen so manches Missgeschick passiert.

Überhaupt scheint der Regisseurin daran gelegen, die bedrohliche Grundstimmung und gruselige Momente mit Humor aufzulockern. Die Witze sind dabei recht albern und lassen ebenso wie die Figurenzeichnung Tiefgang vermissen. Ein weiteres Manko ist der holprige Erzählrhythmus, der die Geschichte bisweilen zäh und dann wieder geradezu sprunghaft vorantreibt. Ein Fokus auf das Wesentliche hätte dem Film hier genau wie einige Kürzungen gutgetan, mit knapp 100 Minuten Laufzeit ist er für einen Kinderfilm nämlich doch recht lang geraten.

Fazit: Der solide inszenierte Abenteuerfilm bietet jungen Pferdefans gruselige Unterhaltung. Die unheimliche Stimmung wird dabei durch albernen Humor aufgelockert und wirkt dadurch nicht allzu bedrohlich. Leider bleiben die Figuren recht eindimensional und der Erzählrhythmus erweist sich als überaus holprig.




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Land: Niederlande
Jahr: 2015
Genre: Abenteuer
Kinostart: 24.09.2015
Regie: Lisa Mulcahy
Darsteller: Lorcan Bonner als Sean, Brendan Conroy als Ben Saunders, Lorcan Cranitch als Lance Wicklow
Verleih: Kinostar

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