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Match Me! (2014)

Deutsch-französisch-irländisch-österrreichisch-litauischer Dokumentarfilm: Der Film zeigt drei sehr unterschiedliche Konzepte von Liebesglück-Vermittlungsdiensten, die sich heutzutage Match-Making-Agenturen nennen.Kritiker-Film-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 3 / 5
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Drei Protagonisten aus drei Ländern vertrauen ihr Liebesglück verschiedenen Verkupplungs-Services an, die sich heute ganz fesch Match-Making-Agencies nennen. Johanna aus München fliegt zu diesem Zweck nach Irland, wo sie auf einen bereits in dritter Generation als Match-Maker tätigen Liebesexperten trifft. Dessen Expertenkonzept sieht am Ende jedoch sehr nach einer gewöhnliche Pub-Party aus. Sehr frisch wirkt dagegen die Match-Making-Agentur, der sich der Finne Sampsa in Helsinki anvertraut. Dort versucht man über einen spielerischen Ansatz Menschen einander näher zu bringen. Dazu gehören Dinge, wie gemeinsam Regeln zu brechen oder beim Kaffeetrinken mit einen Löffel gegen ein Glas zu schlagen, um den anderen aufzufordern, ehrlich zu sagen, was er in diesem Moment denkt. Sarah aus Wien baut dahingegen auf die spirituelle Weisheit ihrer Yoga-Lehrer und wird bei einem internationalen Matching-Treffen ihrer Gemeinschaft mit dem Litauer Jonas verheiratet...

Filmkritikunterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse3 / 5

Viele Menschen sind es leid endlos oft in Bars, Diskotheken und auf Partys zu gehen, um dort eventuell irgendwann einen Menschen zu finden, der zu ihnen passt. Immer mehr Liebeswillige setzen deshalb auf Partnerschafts-Portale im Internet. Diese bieten eine weit größere Auswahl an potentiellen Partnern, als die nächste Eckkneipe. Zudem arbeiten viele mit geheimnisvollen Algorithmen, die der Liebe mit quasi wissenschaftlicher Präzision auf die Sprünge helfen sollen. Wem das zu wenig romantisch erscheint, für den eröffnen die Match-Making-Agenturen einen dritten Weg: Sie verknüpfen das gezielte Zusammenführen von Personen, mit der eher unverbindlichen persönlichen Begegnung, wie Mann und Frau sie in alten Offline-Zeiten kannten. Die in "Match Me!" gezeigten Resultate, lassen jedoch daran zweifeln, dass dies der neue Königsweg zum Glück ist.

So zeigt sich Johanna schnell enttäuscht davon, dass ihre Reise nach Irland in einem schnöden Zusammentreffen von Männlein und Weiblein in einem Pub gipfelt. Dafür lernt sie später auf ganz klassische Weise einen Bekannten bei einem gemeinsamen Klubbesuch in München näher kennen. Sarah gibt dahingegen ihre gesamte Verantwortung komplett an ihre Yoga-Lehrer ab. Wenn sie sich mit dem ihr zugeführten Jonas gut versteht, zeigt dies ihr zufolge die tiefe spirituelle Basis, welche sie beide verbindet und wenn es mal wieder gar nicht läuft, erkennt Sarah darin die große gemeinsame Aufgabe, die oft gerade sehr unterschiedliche Seelen zusammenführe. Sehr sympathisch sind die lustigen Match-Maker aus Finnland, ein Pärchen in Matrosen-Look, das sich selbst auf spielerische Weise kennengelernt hat. Gleich mit mehreren Frauen trifft sich Sampsa über diesen Service. Dabei hatte der junge Finne, mit dem gezwirfelten Bärtchen allerdings bereits zuvor kein Problem damit eine Frau kennenzulernen...

Fazit: "Match Me!" bietet eine recht kurzweiligen Einblick in das Wirken verschiedener Match-Making Dienste. Dieser lässt allerdings eher daran zweifeln, dass diese der optimale Weg darstellen, um einen Partner fürs Leben zu finden.




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Land: Frankreich, Deutschland, Österreich, Irland, Litauen
Jahr: 2014
Genre: Dokumentation
Länge: 95 Minuten
Kinostart: 21.01.2016
Regie: Lia Jaspers
Darsteller: Sampsa Kotajärvi, Sarah Psibilskis, Johanna Zey
Verleih: W-Film

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