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Underworld: Blood Wars
Underworld: Blood Wars
© Sony Pictures

Kritik: Underworld: Blood Wars (2015)

Kritiker-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 2 / 5

Es ist schon ein wenig erstaunlich, dass mit "Blood Wars" nun bereits der fünfte Teil der "Underworld"-Reihe in den Kinos startet. Denn weder bei Kritikern noch beim Publikum war die Vampir-Saga ein überragender Erfolg, nach dem mittelmäßigen ersten Teil aus dem Jahr 2003 nahm die Qualität der Filme zudem stark ab. Den Machern scheint der finanzielle Erfolg sowie das Interesse einiger Fans jedoch Anreiz genug zu bieten, um weiterzumachen.

Aufregende Neuerungen darf man selbstverständlich auch im fünften Aufguss nicht erwarten. Auf dem Regiestuhl saß mit Anna Foerster nun erstmals eine Frau, die ihren Erstling bestenfalls solide in Szene setzt. Foerster, die in der Vergangenheit schon einige Male mit Roland Emmerich zusammengearbeitet hat, war bislang nur bei Fernsehserien wie "Criminal Minds" für die Regie verantwortlich und dies macht sich nun bei "Blood Wars" bemerkbar. Besonders bei den Actionszenen scheint die Leinwand zu groß, Foerster gelingen einfach keine spektakulären Kinobilder. Die fragwürdige Farbgestaltung, die alle Aufnahmen digital in Grau- und Blautöne taucht, sorgt zusätzlich für Monotonie.

Langweilig ist auch der banale Plot, der umständlich entwickelt wird und sich immer wieder in Details verliert. Dass "Blood Wars" zudem nicht logisch auf seinen Vorgängern aufbaut und deren Geschichte mitunter einfach ignoriert, dürfte vor allem treue Fans der Reihe verärgern. Da kann selbst Kate Beckinsale, vielleicht immer schon der beste Grund sich einen "Underworld"-Film anzuschauen, nicht viel retten: Zu routiniert gibt die Schauspielerin nun zum vierten Mal die Vampir-Kriegerin Selene und kann ihrer Figur dabei keine neuen Facetten abgewinnen.

Fazit: Der fünfte Teil der "Underworld"-Reihe bietet vor allem Altbekanntes. Fans der Vampir-Saga dürfen sich zwar über ein Wiedersehen mit der routiniert spielenden Kate Beckinsale freuen, ansonsten enttäuscht "Blood Wars" allerdings mit unspektakulärer Action, monotonen Bildern sowie einer banalen Geschichte.





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