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Baskin (2015)

Türkischer Fantasy-Horror: Im tiefsten türkischen Hinterland erwarten eine Gruppe von Polizisten zuerst Unmengen ekliger Frösche und schließlich der nackte Wahnsinn.Kritiker-Film-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 3 / 5
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Ihre Arbeit hat ein Team von Polizisten aus der Großstadt in die tiefste anatolische Provinz verschlagen. Als sie in einer Raststätte die Zeit totschlagen, erleidet einer von ihnen beim Essen einem mysteriösen Anfall. Kurz darauf erreicht sie der Hilferuf eines örtlichen Polizeiteams. Auf ihrer Fahrt zum vermuteten Ursprungsort des Anrufs vermehren sich die Anzeichen dafür, dass in dieser Gegend irgendetwas grundlegend nicht stimmt. Überall tümmeln sich haufenweise Frösche, die von einer Gruppe degenerierter Waldbewohner auch zu Suppe verkocht werden. Aber dies sind nur die ersten Vorboten des Wahnsinns, der sie schließlich in einem unterirdischen Höllenreich erwartet...

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Baskin -  Can EvrenolBaskinBaskinBaskinBaskinBaskin


Filmkritikunterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse3 / 5

Can Evrenols Regiedebüt "Baskin" hat das Alleinstellungsmerkmal der erste türkische Horrorfilm zu sein, der jemals auf einem Fantasy Filmfestival gezeigt wurde. Das durchwachsene Ergebnis lässt daran zweifeln, dass dieser krude Horror-Fantasy-Mix der Vorbote einer neuen türkischen Horrorfilmwelle ist. Trotzdem ist "Baskin" nicht uninteressant und kommt jetzt regulär in unsere Kinos.

"Baskin" punktet durch seine unheilvolle surreale Atmosphäre. Sein kreativer Rückgriff auf diverse filmische Referenzen, ist Anfangs interessant: So arbeitet der Filmemacher Can Evrenol beispielsweise mit starken Farbfiltern, wie man sie aus den Filmen Mario Bavas und Dario Argentos her kennt und untermalt diese Bilder mit einem 80er-Jahre Syntie-Score, der entfernt an die atmosphärischen Kompositionen eines John Carpenters erinnert. Im Verlaufe des Films gerät die Handlung von "Baskin" jedoch immer stärker aus dem Ruder und auch die verwendeten Filmzitate wirken zunehmend beliebig. So weckt das finale Spektakel gar Erinnerungen an "Hellraiser", ohne jedoch auch nur ansatzweise die Tiefe von Clive Barkers Meisterwerk zu erreichen. Can Evrenol baut an dieser Stelle eine Erwartungshaltung auf, die er anschließend bitter enttäuscht.

"Baskin" ist eine launige Horror-Fantasy-Mischung, die theoretisch jedem Horrorfan gefallen sollte. Doch leider dämpfen die unübersehbaren skripttechnischen und inszenatorischen Schwächen, sehr deutlich den eigentlich positiven Gesamteindruck. Evrenol wirft einfach möglichst viele abstrusen Zutaten zusammen in einen Topf und verkocht das Ganze zu einem nur mäßig appetitlicher Froschsüppchen.

Fazit: "Baskin" ist ein düsterer Fantasy-Horrortrip in ein Höllenreich fern der Alltagsrealität, wo selbst die Handlungslogik jede Wirksamkeit verliert.




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Land: Türkei, USA
Jahr: 2015
Genre: Horror, Fantasy
Länge: 97 Minuten
Kinostart: 31.12.2015
Regie: Can Evrenol
Darsteller: Muharrem Bayrak als Yavuz, Mehmet Akif Budak als Diner Footboy, Fadik Bülbül als Sister Butcher
Verleih: Capelight Pictures

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