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Streetdance: New York (2015)

High Strung

Tanzfilm: Eine Ballerina und ein Straßenmusiker tanzen sich durch die Straßen von New York City.Kritiker-Film-Bewertung: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 3 / 5
User-Film-Bewertung [?]: unterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse 2.7 / 5

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Ruby liebt das Tanzen und so geht für die junge Frau aus dem Mittleren Weste ein Traum in Erfüllung, als sie ein Stipendium für eine renommierte Tanzschule in New York City erhält. In der lebendigen Metropole trifft Ruby allerdings nicht nur auf strenge Ballettlehrer, sondern lernt bald auch einen außergewöhnlichen jungen Mann kennen. Johnnie ist der Name des begabten Musikers, der Hiphop mit dem Klang einer Violine kombiniert und damit die U-Bahngäste unterhält. Als Ruby erfährt, dass Johnnie illegal in den USA ist, will die Tänzerin ihm dabei helfen, ein Visa zu bekommen. Dazu müssen sich die beiden zusammentun und an einem Wettbewerb teilnehmen – doch die Konkurrenz schläft nicht.

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Streetdance New YorkStreetdance New YorkStreetdance New York - Ruby (Keenan Kampa) und...äher.Streetdance New York - Ruby (Keenan Kampa) und...rall.Streetdance New York - Auch auf U-Bahnhöfen wird getanzt.Streetdance New York


Filmkritikunterirdischschlechtmittelmässiggutweltklasse3 / 5

"StreetDance: New York" will sich nicht bloß in die Serie erfolgreicher Tanzfilme der letzten Jahre einreihen, sondern scheint zumindest dem deutschen Verleihtitel nach ein direkter Nachfolger von "StreetDance 3D" (2010) sowie "StreetDance 2" (2012) zu sein. Dem ist allerdings nicht so, aber dennoch weist "High Strung" wie die amerikanisch-rumänische Produktion im Original heißt, einige Parallelen zu den britischen "StreetDance"-Filmen auf.

Der Regisseur und Drehbuchautor Michael Damian erzählt hier nämlich gemeinsam mit seiner Ko-Autorin Janeen Damian erneut eine stereotype Liebesgeschichte zwischen zwei jungen Menschen aus unterschiedlichen Welten, die über die Musik zueinander finden und dabei allerlei Widrigkeiten trotzen. Das ist durch und durch vorhersehbar und dürfte das anvisierte Publikum wohl dennoch zufriedenstellen: Ein junges Publikum, das nicht mit "Fame – Der Weg zum Ruhm" (1980), "Flashdance" (1983) oder "Footloose" (1984) aufgewachsen ist, wird sich sicherlich gerne auf dieses einfach gestrickte Liebesdrama voller Klischees einlassen.

Der naive Charme des Films sowie die vor allem tänzerisch überzeugenden Darsteller machen "StreetDance: New York" bei aller Einfallslosigkeit dabei erstaunlich unterhaltsam – zumindest für Zuschauer, die über die allzu geleckten, steril wirkenden Schauplätze hinwegsehen können. New York City ist hier nämlich kein lebendiger Ort, sondern kaum mehr als eine Pappkulisse, die als Hintergrund für die zahlreichen Tanzperformances dient. Diese sind meist abwechslungsreich choreografiert, können aber letztlich nicht an die beeindruckenden Tanzszenen in 3D aus den britischen "StreetDance"-Filmen heranreichen.

Fazit: Der einfach gestrickte Tanzfilm richtet sich an ein junges Publikum, das sich nicht an dem klischeehaften Plot sowie stereotypen Figuren stört. Im Mittelpunkt von "StreetDance: New York" stehen ganz die gelungenen Tanzszenen, die gemeinsam mit dem naiven Charme des Liebesdramas für erstaunlich gute Unterhaltung sorgen.




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Land: Rumänien
Jahr: 2015
Genre: Tanzfilm
Kinostart: 14.07.2016
Regie: Michael Damian
Darsteller: Jane Seymour als Oksana, Sonoya Mizuno als Jazzy, Paul Freeman als Kramrovsky
Verleih: Universum Film, SquareOne

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